Die Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ gibt es seit dem 1. Dezember 2006.
Die Initiative betrachtet sich als Anwalt älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen und kämpft für das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden.
„Daheim statt heim“ fordert gemeinsam mit mehr als einer halben Million Menschen einen Baustopp für neue Heime und den Abbau bestehender Heimplätze. Unter ihnen sind viele Prominente: Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker, Dr. Alfred Biolek, Bruno Ganz, Dieter Hallervorden, Reinhold Messner, Jörg Pilawa, Nina Ruge, Dr. Henning Scherf, Marc Bator und viele weitere. Die Initiative mischt sich in die öffentliche Debatte über Pflege und Gesundheit ein und setzt der machtvollen Lobbyarbeit der Pflegeheimbranche eigene – bessere – Argumente entgegen.
Die Themen Wohnen und Städtebau sind der Initiative besonders wichtig. Sie fordert die Politik auf, den Umbau und das Schaffen altersgerechten, generationenübergreifenden Wohnraums intensiv zu fördern. Ihrer Auffassung nach brauchen wir eine Rückkehr zur quartiersbezogenen Altenarbeit, zu Gemeindeschwestern und vernetzten Nachbarschaften. Hier kommt den Städten ebenso eine wichtige Rolle zu wie der Wohnungswirtschaft, mit der „Daheim statt heim“ immer intensiver zusammenarbeitet.
Link: Daheim statt Heim