18.05.2018

100 Jahre jung, erfolgreich

20180518_PK Bilanz DOGEWO21 Graniki.jpg

Freitag, 18.05.2018

DOGEWO21 zieht positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2017

Aber: Bauen zu bezahlbaren Mieten wird immer schwieriger.

Bei der Bilanzpressekonferenz am 18. Mai 2018 blickten DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki, Andreas Laske, Prokurist Betriebswirtschaft, und Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft, auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück.

„Das Jahr 2017 war ein sehr gutes Jahr für DOGEWO21. Wir haben weit über 30 Millionen Euro in unsere Bestände und damit in die Zukunft investiert. Dieser Linie bleibt DOGEWO21 auch im hundertsten Jahr ihres Bestehens treu, um weiterhin gutes und faires Wohnen in Dortmund sicher zu stellen“, bilanzierte Geschäftsführer Klaus Graniki.

Wenig Leerstand

Aber auch andere Indikatoren sorgten bei DOGEWO21 für gute Zahlen, so Graniki weiter.

Dortmund wachse kontinuierlich, und so steigt auch die Wohnraumnachfrage in der Ruhrgebietsmetropole. Der immer enger werdende Wohnungsmarkt spiegelt sich bei DOGEWO21, insbesondere in der niedrigen Fluktuationsquote wieder, die mit 8,3 % knapp unter dem Vorjahresniveau liegt. Zum Stichtag (31.12.2017) standen 1.357 Auszügen 1.347 Neuvermietungen gegenüber. 162 Mieter fanden innerhalb des Bestandes eine neue Wohnung. 222 Wohnungen standen leer: davon 124 markbedingt. Das entspricht einer Quote von 0,75 % (Vorjahr 0,51 %).

Wohnen bei DOGEWO21 bleibt bezahlbar und fair

Die Durchschnittsmiete lag 2017 bei 5,31 €/m² (Vorjahr 5,14 €/m²). Neumieter zahlten im Schnitt 5,77 €/m² (Vorjahr 5,57 €/m²) und damit deutlich weniger als im Dortmunder Durchschnitt (6,33 €/ m²).      

Die Hälfte der Mieteinnahmen geht in den Bestand  

Im Bilanzzeitraum hat DOGEWO21 in erheblichem Umfang in die Bestände investiert. Insgesamt lagen die Investitionen in 2017 bei 32,1 Mio. €. Das entspricht rund 30 €/m² Wohnfläche. Damit liegt DOGEWO21 im Spitzenfeld der großen Wohnungsunternehmen. Auch das Dortmunder Handwerk profitiert von diesen Investitionen in erheblichem Umfang.   Die Investitionen verteilen sich auf verschiedene Maßnahmen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet. Schwerpunkte waren Großinstandhaltungen, Großmodernisierungen, Reparaturen, Wohnwertverbesserungen, Einzelmodernisierungen und Balkonanbauten. Zudem wurden in Rekordzeit in Bövinghausen 48 öffentlich geförderte Wohnungen errichtet.  

Neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen  

Die Nachfrage vor allem nach bezahlbarem Wohnraum wächst kontinuierlich. Die derzeitige Marktsituation biete aber wenig wirtschaftliche Anreize, berichtet Klaus Graniki: „Es sind nicht nur die steigenden Baukosten und Grundstückspreise.“ Umfassende energetische Auflagen und höhere Baukosten machen die wirtschaftliche Umsetzung immer schwieriger. „Für 5,25 €/m², wie am Phoenix-See, könnten wir eigentlich nicht mehr bauen, wenn wir das Grundstück nicht zu sehr guten Konditionen bekommen hätten“, mahnt Graniki.  

An der Schüruferstraße 20/22 entstehen derzeit 46 moderne öffentlich-geförderte Wohnungen, die - wenn die Bauarbeiten weiter planmäßig verlaufen - im 3. Quartal 2019 bezogen werden können.  

Weiter trägt DOGEWO21 mit verschiedenen Maßnahmen (Ausbau von Dachgeschossflächen; Aufstockungen) zur Schaffung von preiswertem Wohnraum in der Ruhrmetropole bei.   DOGEWO21 legt Heizungsprogramm auf 7,5 Millionen Euro wird DOGEWO21 in den kommenden fünf Jahren in ihre Heizanlagen investieren. Mit dem ehrgeizigen Plan steigert das Wohnungsunternehmen die Energieeffizienz der Anlagen. Es leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, denn moderne Anlagen sparen Energie und reduzieren die Kosten.

Für die Mieter bleibt die Modernisierung der Heizungsanlagen kostenneutral.