01.04.2015

Smart Cities-Partnerkonferenz Konsortium für Bewerbung steht - DOGEWO21 ist dabei!

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Mittwoch, 1. April 2015

Presseinfo der Stadt Dortmund vom 25.03.2015

Smart Cities-Partnerkonferenz
Konsortium für Bewerbung steht

 

Dortmund will sich im Projekt ‚Smart Cities and Communities’ (intelligent vernetzte Städte und Regionen) im EU-Rahmenprogramm ‚Horizont 2020’ um Projektmittel von bis zu 25 Millionen Euro bewerben.

Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus Dortmund sowie vier weiteren europäischen Städten nahmen an der Smart Cities-Partnerkonferenz im Rathaus teil.

Das Konsortium steht im Grundsatz, die Antragsschwerpunkte sind abgestimmt und können nun zu Papier gebracht werden. Damit hat die international besetzte Smart Cities-Partnerkonferenz, die am 24. März im Dortmunder Rathaus stattfand, ihre Ziele erreicht: gemeinsam mit den Städten Amiens (Frankreich) und Danzig (Polen) und unterstützt von den sogenannten ‚Follower Cities’ Kozani (Griechenland) und Karlskrona (Schweden) will sich Dortmund im Projekt ‚Smart Cities and Communities’ (intelligent vernetzte Städte und Regionen) im EU-Rahmenprogramm ‚Horizont 2020’ um Projektmittel von bis zu 25 Millionen Euro bewerben.

Da die Antragstellung allerdings bis zum 5. Mai 2015 vorgenommen und die Beteiligung in den Partnerstädten noch formal abgesegnet werden muss, könnte die Zeitschiene die kritische Größe werden. Der Rat der Stadt Dortmund hatte einer Antragstellung bereits am 11. Dezember 2014 zugestimmt.

In fünf Arbeitsgruppen haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz über gemeinsame Projekte in den Themenfeldern ‚Daten und Bürgerbeteiligung’, ‚energetische Gebäudesanierung’, ‚Smarte Infrastruktur’, ‚Logistik und Mobilität’ sowie ‚Energiemanagement’ verständigt, die nun Antragsgegenstand werden sollen. Die Stadt Dortmund plant die Antragstellung als Gesamtkonsortialführerin zu koordinieren. Die Vorbereitung erfolgt unter der Federführung der TU Dortmund und mit Unterstützung der FH Dortmund und des Fraunhofer IML sowie unter Einbeziehung lokaler, regionaler und der internationalen Partner. Aus der Wirtschaft beteiligen sich am Projektantrag beispielsweise WILO SE, DOKOM21, ef.ruhr GmbH, OSRAM GmbH, DEW21, DSW21, VIVAI Software AG, RWE Effizienz GmbH, GeoMobile GmbH, green building R&D, DOGEWO21, SGS Institut Fresenius GmbH, SGS-TÜV Saar GmbH, SIT GmbH & Co. KG und der Dortmunder Hafen.

Von der EU werden insgesamt vier bis fünf Gesamtkonsortien aus Europa gefördert. Das Fördervolumen beläuft sich für jedes dieser Konsortien je nach Projektinhalt auf zirka 20 bis 25 Millionen Euro. Die tatsächliche Höhe des Fördervolumens lässt sich erst nach Abschluss der Projektierung darstellen. Für die Follower Cities, die die gewonnenen Prozessergebnisse übernehmen sollen, sind etwa zehn Prozent des Projektvolumens vorgesehen. Die Projektlaufzeit ist nach derzeitigem Stand auf den Zeitraum 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018 ausgerichtet. Projekte werden zu 100 Prozent ohne Eigenbeteiligung gefördert.

Während der Laufzeit soll in ausgewählten Demonstrationsprojekten gezeigt werden, wie sich Quartiere, Städte und Regionen durch eine intelligent vernetzte Stadtentwicklung verändern und wie solche Veränderungen in den Dienst der Menschen gestellt werden können.

In Dortmund finden sich die technologischen Anker für das Thema Logistik und Lieferverkehr z. B. im Bereich Hafen und Westfalenhütte. Unter dem Titel ‚Intelligente Infrastruktur’ werden Verkehrsströme im Innenstadtbereich inklusive der Zufahrten über Bundes- und Landesstraßen betrachtet. Das Themenfeld ‚Smart Business/ Smart Living’ baut auf dem Projekt ‚Innovation Business Park’ des Umweltamtes auf. Im Bereich des Technologieparks und der Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen werden insbesondere die Themenfelder lokale Mobilität und Anbindung des ÖPNV betrachtet.