12.05.2015

Fachtagung „Quartier 2.0 – Nachbarschaft-Technik-Innovation?“ von DOGEWO21 und dem Diakonischen Werk

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Dienstag, 12. Mai 2015

Fachtagung „Quartier 2.0 –  Nachbarschaft-Technik-Innovation?“ von DOGEWO21 und dem Diakonischen Werk

Zu einer ganztägigen Fachtagung mit dem Titel „Quartier 2.0 – Nachbarschaft-Technik-Innovation?“ hatten DOGEWO21 und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH am Dienstag, dem 12. Mai 2015, in das Depot an der Immermannstraße eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ergebnisse und Erfahrungen, die für die Nachbarschaftsagentur Löttringhausen vorliegen.

Rund 100 Gäste aus Kommunalverwaltung und –politik, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden und sozialen Trägern sowie Bewohner Löttringhausens waren der Einladung gefolgt.

Die Nachbarschaftsagentur in Löttringhausen ist eine von insgesamt fünf Nachbarschaftsagenturen, die DOGEWO21 und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH gemeinsam in den Beständen von DOGEWO21 eingerichtet haben.

Die Nachbarschaftsagentur in Löttringhausen wird mit EU-Mitteln und Mitteln des Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW gefördert und ist inzwischen ein etablierter und beliebter Anlauf- und Treffpunkt für die Mieter von DOGEWO21 und andere Bewohner dieses Stadtteils.

Wie kann Nachbarschaft aktiviert werden? Welche Angebote nehmen die Bewohner Löttringhausens in der Einrichtung wahr und wie engagieren sie sich selbst? Welche technischen Hilfsmittel für eine älter werdende Bevölkerung gibt es? Werden diese Hilfsmitte akzeptiert, kritisch bewertet oder (noch?) abgelehnt?

Dazu berichteten die Mitarbeiter der Nachbarschaftsagentur in Löttringhausen über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen. Aber auch Nutzer der Nachbarschaftsagentur und Mitglieder des Akteursbeirats kamen mit ihren Erfahrungen und ihrer Sicht der Dinge ausführlich zu Wort.

Zum umfangreichen Programm gehörten auch wissenschaftliche Vorträge etwa zum demographischen Wandel, zum Stand der Forschung zur Quartiersentwicklung und zur Fragestellung, wie die Arbeit der Nachbarschaftsagentur vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des wachsenden Angebots an technischen Assistenzsystem zu bewerten ist.

Zum Abschluss des Tages diskutierten Vertreter von DOGEWO21 und dem Diakonischen Werk mit Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Dr. Daniela Grobe (MGEPA) und Experten aus den Fachgebieten Gerontologie und Technikwissenschaften über Fragen zu Nachbarschaft, Technik und Innovation.

Die Diskussion moderierte die Fernsehjournalistin Brigitte Büscher, die auch die Gesamtmoderation der Fachtagung übernommen hatte.