Geschäftsbericht 2018

Jahresabschluss DOGEWO21-Geschäftsbericht 2018 44 | Die Ermittlung der Abschreibung für Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt unter Zugrundelegung der aktuellen steuerlichen AfA-Tabellen für allgemein verwendbare Anlagegüter, die auch den tatsächlichen handelsrechtlichen Werteverzehr abbilden. Der Abschreibungsbeginn ist der Monat der Anschaffung. Die Ansatz- und Bewertungsmethode der geringwertigen Wirtschaftsgüter erfolgt gemäß §246 Abs. 3 HGB und §252 Abs. 1 Nr. 6 HGB unverändert nach §6 Abs. 2 und 2a EStG. Anlagen im Bau sind zu Herstellungskosten bewertet. Soweit angefallen, enthalten diese auch Eigenleistun- gen (Architekten- und Verwaltungsleistungen) und Zinsen für Fremdkapital während der Herstellungszeit. Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die sonstigen Ausleihungen betreffen Baudarlehen an Mitarbeiter und sind mit dem Restkapital angesetzt. Die Bewertung der zum Verkauf bestimmten Grundstücke und anderen Vorräte erfolgt verlustfrei zu den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Bei den Forderungen aus Vermietung ist dem erkennbaren Kreditrisiko durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von 200,0 T€ Rechnung getragen worden. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, bilanziert. Rückstellungen sind nach Erfordernis unter Zugrundelegung vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung passiviert und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden für Einzelzusagen unter Anwendung der „Richttafeln 2018G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der „Projected Unit Credit Method“ gebildet. Hierbei wurden gemäß §253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Rechnungszinsfuß von 3,21%, ein Anwartschaftstrend von 2,5% p.a., ein Rententrend von 2,0% p.a., ein SV-Trend von 1,5% p.a. und keine Fluktuation berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt 915.099 €, der gemäß §253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist. Die Beihilferückstellung wurde auf Basis der durchschnittlichen Beihilfen der Jahre 2014 bis 2018 unter Zugrundelegung der statistischen Lebenserwartungen sowie Kostensteigerungen von 4% p.a. berechnet. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit ent- sprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß Rückstellungsverordnung vom 18. November 2009 abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, bilanziert.

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