Geschäftsbericht 2018

Jahresabschluss DOGEWO21-Geschäftsbericht 2018 46 | Im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Abgeltung der ehemaligen EK02-Bestände (Abgeltungssteuer gemäß §38 Abs. 4–10 KStG) wird die bisherige Rechtslage nach §34 Abs. 16 KStG angewendet. Der Ausweis des Körperschaftsteuererhöhungsbetrages in Höhe von 1.004,8 T€ für die Ausschüttung an die Gesellschaf- ter für das vorherige Geschäftsjahr erfolgt in den Steuerrückstellungen. Für den aktuellen sowie ehemalige Geschäftsführer bzw. deren versorgungsberechtigte Angehörige besteht eine Rückstellung für Beihilfen in Höhe von insgesamt 340,0 T€. Für die im ersten bis dritten Monat des Folgejahres nachzuholenden Instandhaltungen wurden Rückstellun- gen in Höhe von 655,7 T€ (Vorjahr: 608,5 T€) gebildet. Weitere Rückstellungen werden im Wesentlichen für umlagefähige Betriebskosten, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, sonstige Lieferungen und Leistungen und sonstige ausstehende Verwaltungs­ kosten gebildet. Die Position „Erhaltene Anzahlungen“ enthält Vorauszahlungen auf abzurechnende Betriebs- und Heiz­ kosten in Höhe von 30.304,0 T€ (Vorjahr: 29.861,3 T€). Die Verbindlichkeiten werden unter Ausweis der Restlaufzeiten und Sicherungen im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im üblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich um in 2018 erfolgte Kaufpreiszahlungen für Grund- stücksverkäufe zum 1. Januar 2019, um noch abzuführende Lohnsteuer- und Umsatzsteuer an das Finanz- amt sowie um Mietirrläufer. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Tilgungsnachlässe in Höhe von 1.343,1 T€ (Vorjahr: 441,5 T€) entsprechend der Laufzeit der zugrunde liegenden Mietpreisbindungsdauer abgegrenzt. Aus rechtsverbindlich erteilten Bestellungen besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo in Höhe von 3.279,3 T€. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen im üblichen Rahmen aus Miet-, Pacht- und Wartungs- verträgen. Für die derzeit Beschäftigten bestehen tarifliche Altersversorgungszusagen (Zusatzversorgung), die über die Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (KVW) im Umlageverfahren abgewickelt werden. Für über die Deckungsmittel der KVW hinausgehende Versorgungsverpflichtungen besteht eine Einstandspflicht des Arbeitgebers. Hierbei handelt es sich um mittelbare Versorgungsverpflichtungen. Der für das Geschäftsjahr 2018 an die KVW abgeführte Umlagebetrag betrug 557,8 T€ bei einem voraussichtlichen Umlagesatz für 2018 in Höhe von 4,5% zzgl. 3,25% Sanierungsgeld. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den mittelbaren Ver- sorgungsverpflichtungen (Subsidiärhaftung) schätzen wir als gering ein, da derzeit keine Anzeichen dafür bestehen, dass die KVW ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen wird.

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