DOGEWO21 Jubiläumsbuch - 100 Jahre Wohnen in Dortmund

142 Verteilung des Bestands nach Bezirken, 1988 Neubau nach Bedarf In den 1980er-Jahren errichtete die Gesellschaft 633 neue Wohnungen, 511 davon in der ersten Hälfte des Jahrzehnts. Zu den größeren Projekten zählten neue Anlagen bzw. Häuser in der Nordstadt, wo im Zuge der Sanierung Dortmund Nord II in der Krim-, Heiligegar- ten- und Mühlenstraße sowie in der Uhland-, Mallin- ckrodt- und Leopoldstraße gebaut wurde, in Schüren bzw. Aplerbeck an der Gevelsberg- und Marsbruch- straße und Ende des Jahrzehnts auf dem ehemaligen Gelände der Actien-Brauerei, wo die DOGEWO und andere Gesellschaften unmittelbar nördlich der Rhei- nischen Straße an der Heinrich-Wenke-Straße einen Block in U-Formmit innen liegenden Zeilen, großem Spielplatz, Teich und viel Grün errichteten. Der Ge- samtbestand der Gesellschaft belief sich Ende 1989 auf 16.643 Wohnungen. Die Zahl der Mitarbeiter pen- delte in jenen Jahren zwischen 90 und 100. Die drei großen Gesellschafter der DOGEWO waren die Stadt Dortmund (51%), die Dortmunder Stadtwerke (35%) sowie die Stadtsparkasse Dortmund (10%); fünf wei- tere Gesellschafter hielten jeweils rund 1% der Anteile. Die Jahre 1987 und 1989 stellen insofern eine Be- sonderheit in der seinerzeit 70-jährigen Geschichte des Unternehmens dar, als sie die ersten Jahre in Friedenszeiten waren, in denen keine neue Wohnung fertiggestellt wurde. Noch im Geschäftsbericht für 1988 ging die Geschäftsführung davon aus, dass sich das in absehbarer Zukunft auch nicht grundlegend

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