DOGEWO21 Jubiläumsbuch - 100 Jahre Wohnen in Dortmund

145 DOGEPLAN Am 26. Januar 1956 schlossen sich gemeinnützige Dortmunder Wohnungsunternehmen und ein Finan- zierungsinstitut der Wohnungswirtschaft zur „Ge- meinnützigen Treuhandgesellschaft für Wohnungs- bau mbH Dortmund (GTD)“ zusammen. Neben der damaligen DGW als Hauptgesellschafterin, deren Geschäftsführung auch die Geschäftsführung der Treuhandgesellschaft übernahm, gehörten ihr u. a. der Spar- und Bauverein, die Ruhrwohnungsbau AG, die Westfälische Wohnstätten AG und die Westdeut- sche Bauvereinsbank an. Der Gesellschaftsvertrag definierte in §2 den Zweck der Gesellschaft: „Die Ge- sellschaft will Einzelpersonen oder Personengruppen, aber auch Organisationen und Körperschaften, beim Wiederaufbau und Neubau von Wohnungen durch Betreuung ihres Bauvorhabens und durch Beschaf- fung von Geldmitteln helfen.“ Die GTD machte sich unmittelbar nach Gründung an die Arbeit und betreute bereits im ersten Ge- schäftsjahr den Bau von 211 Wohnungen und 27 gewerblichen Einheiten. Bis Ende 1963 wuchs die Zahl der Betreuungsmaßnahmen auf 1.495 Woh- nungen und knapp 100 gewerbliche Einheiten, dabei standen Einzelobjekte wie Einfamilienhäuser in den ersten Jahren im Zentrum der Tätigkeit. Seit Mitte der 1960er-Jahre wurden dann auch Großprojekte von 200 Wohnungen und mehr betreut. 1963 kamen neue Aufgaben hinzu. Die Stadt übertrug der GTD die Nordstadt, Sanierungsgebiet Dortmund Nord II: Krimstraße, 1981, wo DOGEWO und DOGEPLAN aktiv waren

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