DOGEWO21 Jubiläumsbuch - 100 Jahre Wohnen in Dortmund

193 1965 Von diesem Jahr an beteiligt sich die DGW am Bau fast der Hälfte aller Großsiedlungen in Dortmund: in Benninghofen, Mengede, Löttringhausen, Brünninghausen, Bodelschwingh, Derne, Wam- bel, Wickede, Hacheney, Westerfilde und Scharnhorst (ab 1967). 1968 Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum feiert die Gesellschaft die baldige Fertigstellung der 16.000sten Wohnung (An der Stipskuhle, Wambel) und beginnt mit dem Bau des „Altenbegegnungszent- rums Wilhelm-Hansmann-Haus“ an der Märkischen Straße. 1974 Erstmals seit Beginn der Industrialisierung sind in Dortmund mehr freie Wohnungen als Wohnungssuchende gemeldet. 1975 Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft hat sich (seit den späten 1960er-Jahren) vom Neubau auf Modernisierung und Pflege des Bestands, Wohnungsbau für spezielle Bevölkerungs- gruppen und Stadtsanierung verlagert. Dazu gehört auch das in diesem Jahr in Angriff genommene Projekt der acht Terrassen- häuser am Vogelpothsweg im Umfeld der Universität. 1980 Die DGW stellt nur noch 48 Wohnungen fertig, so wenig wie in keinem Jahr zuvor. 1985 Aus DGW wird DOGEWO. Unter demMotto „Neubau nach Bedarf“ errichtete die Gesellschaft in der ersten Hälfte der 1980er-Jahre 511 neue Wohnungen. 1990 Das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz wird aufgehoben, die Gemeinnützigkeit von DOGEWO aber im Gesellschaftsvertrag festgeschrieben. 1993 Die Gesellschaft feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Der Bestand beläuft sich auf 17.008 Wohnungen, 2.321 Garagen und 43 gewerbliche Einheiten. 1997 Die Dortmunder Stadtwerke AG übernimmt 90 Prozent der Anteile, alleiniger zweiter Gesellschafter ist die Stadtsparkasse. 2002 Die Geschäftsführung kündigt eine unternehmensstrategische Neuorientierung zur Verbesserung der finanziellen Ergebnisse im Kerngeschäft an. 2005 Zum ersten Mal seit 1993 wird im Kerngeschäft wieder ein Gewinn erzielt, der vor allem auf Reduzierung und Optimierung des Bestands zurückgeht. 2006 Wie in Scharnhorst-Ost werden auch in anderen Siedlungen Großmodernisierungen durchgeführt. Aus DOGEWO wird DOGEWO21. 2008 Erstmals seit vielen Jahren baut die Gesellschaft im Jahr 2008 wieder neu, beschränkt sich aber auf Marktsegmente, in denen Nachfrage nach besonderen Wohnformen besteht. Dem Logo „DOGEWO21“ wird der Claim „Hier bleib ich!“ hinzugefügt. 2012 DOGEWO21 beginnt mit der Einrichtung von Nachbarschafts- agenturen und setzt in ihren Siedlungen verstärkt auch öko- logische Projekte um. Für die Stadt und andere Träger errichtet sie neun Kindertagesstätten. 2013 Die Gesellschaft erwirbt erste „Problemimmobilien“ in der Nord- stadt und saniert sie. 2015 Gemeinsammit anderen Wohnungsunternehmen startet die Gesellschaft im August unter demMotto „Dortmund wohnt bunt“ eine Kampagne für mehr Toleranz und Vielfalt in der Stadt. 2017 Für das Jubiläumsjahr 2018 kündigt die Gesellschaft den Neubau von öffentlich geförderten Wohnungen am Phoenix-See in Hörde an. 2018 Am 11. Oktober feiert die Gesellschaft ihr 100-jähriges Jubiläum.

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