DOGEWO21 Jubiläumsbuch - 100 Jahre Wohnen in Dortmund

26 liegenden Geländes leider dazu zwingen, in erster Linie darauf zu sehen, daß überhaupt Wohnungen erstellt werden. Es muß so rasch wie möglich eine große Zahl von Wohnungen gebaut und deshalb zu- nächst auch der Mietwohnungsbau in Stockwerks- häusern betrieben werden.“ 5 So geriet der „Luther- block“ imWesten der Nordstadt, in unmittelbarer Nähe zum Hoesch-Werk gelegen, zum Pilotprojekt der neuen Dortmunder Gemeinnützigen Siedlungs- gesellschaft. Die erste Geschäftsstelle der DGSG lag in der Märkischen Straße 12, in räumlicher und zunächst auch personeller Union mit dem städtischen Woh- nungsamt, da dessen Leiter Friedrich Strehlow auch erster Geschäftsführer der neuen Gesellschaft war. Die Mitarbeiter des Wohnungsamtes haben wahr- scheinlich ebenfalls Aufgaben der DGSG übernom- men. Als die großen Siedlungsprojekte der späten 1920er-Jahre geplant und realisiert wurden, reichten Personal und Raum nicht mehr aus. 1929 zog das Wohnungsamt aus und die DGSG konnte auch des- sen Räume im Erdgeschoss nutzen. 1934 verlegte die Gesellschaft ihren Sitz an den Schwanenwall 44. Informationen über die Personalentwicklung liegen für die Zeit bis 1945 nicht vor. Hans Strobel – Initiator, Gründer und Baumeister Hans Strobel war der Fachwelt der Architekten und Städtebauer vor allem als Initiator und Planer der Leipziger Gartenvorstadt Marienbrunn bekannt geworden, die für die 1913 in Leipzig stattfindende Internationale Baufachausstellung in kurzer Zeit auf freiem Feld in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals errichtet worden war und zum Besuchermagneten Plan zur Langen Reihe in Körne, 1919

RkJQdWJsaXNoZXIy NjAxNTI=