Mietermagazin 04/2017

L ängst gehört das Unioncarré zwischen Rheinischer Straße und Langer Straße zum Bild der westlichen Innenstadt. 2014 wur- de der Block mit der markant-bun- ten Fassade fertiggestellt. Christian Kretzmann erinnert sich noch gut an die Zeit, in der sich auf der brachlie- genden Fläche die ersten Bauvorbe- reitungen andeuteten.„Wie alle habe auch ich mich gefragt: Was passiert hier?“, sagt der 30-Jährige. Er war als kaufmännischer Lei- ter in einem Rehazentrum angestellt und ahnte noch nicht, dass das, was pas- sierte, ihn selber betref- fen könnte. Als er jedoch mitbekam, dass neben dem DOGEWO21-Gebäu- de auch eine Senioren- wohnanlage entstand, in der Flächen für eine medizinische Nutzung vermietet würden, sah er sehr klar, was das bedeuten könnte. „Eine Riesenchance“, sagt der junge Unternehmer. „Nah an der City und mit so viel Fläche, dass man für Pati- enten ein deutlich größeres Angebot schaffen kann als es sonst im Innen- stadtbereich möglich ist.“ Christian Kretzmann nutzte die „Rie- senchance“ und eröffnete Rehamed im Juli 2014. Zunächst auf 400 Qua- dratmetern und mit drei Mitarbei- tern. „Wir sind klein gestartet und haben uns in den Bereichen Physi- otherapie, Ergotherapie und medi- zinische Fitness solide aufgestellt“, beschreibt er. Es dauerte nicht lange, bis sich der verkehrsgünstige Stand- ort auszahlte. Die Patienten-Kartei wuchs kontinuierlich, und sowohl die Behandlungskabinen für die Krankengymnastik als auch der Raum für das Gerätetraining waren gut frequentiert. Dass Christian Kretzmann im September 2016 den nächsten Schritt tat, war naheliegend – direkt ne- benan im Unioncarré von DOGEWO21stand ein weiterer gro- ßer Raum leer. „Ein perfekter Ort für den Rehasport“, schildert Chri- stian Kretzmann. „Zumal der Raum über einen direkten Zugang zum be- grünten Innenhof verfügt, und die Gruppen bei gutem Wetter mit ihren Therabändern oder Bällen an der fri- schen Luft trainieren können.“ Um die Umbauten kümmerte sich DO- GEWO21. Auf der 160 Quadratme- ter großen Fläche mussten ein paar Zwischenwände für die Umkleide- kabinen gesetzt werden. Außerdem wurde ein Boden verlegt, der auch dann nicht zu stark hallt, wenn in- tensiver trainiert wird.„Innerhalb von etwa acht Wochen war das erledigt, und wir konnten loslegen“, freut sich Christian Kretzmann. Rehasport richtet sich vorwiegend an Patienten mit Rücken- oder Ge- lenkschmerzen, Arthrose sowie chro- nischen Krankheiten. Das Training wird vom Arzt verordnet, um die me- dizinische Behandlung durch gym- nastische Übungen zu unterstüt- zen.„Es geht nicht umMuskelaufbau oder eine Steigerung der Ausdauer, sondern um eine bessere Beweg- lichkeit“, erklärt der Geschäftsfüh- rer. Technische Geräte, wie man sie aus dem Fitnessstudio kennt, kom- men nicht zum Einsatz. Lediglich Bälle, Matten, Therabänder und Ho- cker werden verwendet. In der westlichen Innenstadt hat sich das Fachzentrumals Anlaufpunkt für die ambulante Rehabilitation eta- bliert. Die Kunden und Patienten kommen aus ganz Dortmund. Auch Mieter aus demCarré – Senioren wie jüngere Leute – kommen regelmäßig ins Training. Und auch das Team ist gewachsen: Inzwischen beschäftigt Jungunternehmer Christian Kretz- mann 16 Mitarbeiter:Physio- und Er- gotherapeuten, Sport- und Gymna- stiklehrer sowie Verwaltungskräfte. 1 Das stark sanierungsbedürftige Westbad am Kortental in Dorstfeld soll bekanntlich durch einen Neubau am Revierpark Wischlingen ersetzt werden. Wie viel Hallenbäder gibt es eigentlich in Dortmund? A Zehn B Acht C Zwölf 2 Die frühere Zeche Zollern II/IV in Bövinghausen gilt als eines der schönsten und außergewöhn- lichsten Zeugnisse der industri- ellen Vergangenheit. Dort gab es unter anderem einen Pferde- stall, der umgebaut worden ist und neu genutzt wird. Was findet man dort? A Ein Restaurant, das Pferdestall heißt. B Ausstellungsräume für Künst- ler. C Ein Pflanzenschauhaus. 3 Der gut 76 Meter hohe Gasome- ter auf Phoenix-West sollte schon häufiger umgebaut wer- den. Aus Kostengründen wurden jedoch alle bisherigen Pläne verworfen. Welcher war bis vor Kurzem im Gespräch? A Der Dortmunder Alpenverein wollte im Inneren des Gasometers ein Kletterzen- trum bauen. B Der Gasometer sollte zu einem Parkhaus umgebaut werden. C Er sollte – ähnlich wie der Gasometer in Oberhausen – eine Ausstellungs- und Veranstaltungshalle werden. 4 In Dortmund herrschte die blan- ke Wohnungsnot, als die Stadt- verordneten die Gründung der „Dortmunder Siedlungsgesell- schaft“ beschlossen. Es war die Vorgängerin der heutigen DOGEWO21. 2018 darf nun gefeiert werden. Wie alt wird das Unternehmen wohl? A 120 Jahre B 100 Jahre C 150 Jahre 5 Der Hoeschpark, im vergange- nen Jahr 75 Jahre alt geworden, ist ein unverzichtbarer Naher- holungsort für das Borsigplatz- viertel. Darüber hinaus bietet er zahlreichen Sportlern eine Heimstatt. Welche der fol- genden drei Sportarten ist heutzutage dort aber nicht mehr anzutreffen? A American Football B Radrennen C Baseball 6 Vom 19. bis 23. Juni 2019 dürfte Dortmund wieder einmal bundes- weit im Blickpunkt stehen. Welches Großereignis steht dann an? A In Dortmund findet der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. B Die Rolling Stones kommen zum Gastkonzert in die Westfalenhalle. C Die Handball-Weltmeister- schaft wird in Dortmund ausgetragen. 7 Mit dem Bau des Phoenix-Sees ist eine neue Stadt- und Frei- zeitlandschaft entstanden. Der See beschert Dortmund nicht nur ein neues Lebens­ gefühl. Er hat darüber hinaus mindestens eine weitere wichtige Funktion. Welche? A Dortmunder Schulen können den See für ihren Schwim- munterricht nutzen. B Bei Starkregen dient der Phoenix-See als Rückhal- teraum für die nördlich fließende Emscher. Führt sie extremes Hochwasser, wird ein Teil in den See geleitet und dort zwischengespeichert. C Der Phoenix-See wird als Austragungsort für internationale Schwimm- wettkämpfe genutzt. LÖSUNG Für jede richtige Antwort gibt’s einen Punkt. 0 – 2 Es kann nur besser werden… Wir empfehlen: regelmäßig mitmachen! 3 – 5 Sicherer Mittelfeldplatz! Im Training bleiben, dann ist alles drin. 6 – 7 Wie ging das früher bei „Dalli Dalli“: Das war Spitze! 1C//2A//3A//4B//5B//6A//7B „ Wie gut kennen Sie Ihre Stadt? “ Höchste Zeit! Der Johanniter-Hausnotruf. Ein Zuhause schenkt Vertraut- heit und Geborgenheit. Wer aber hilft im Notfall? Der Hausnotruf der Johanniter schenkt seit 20 Jahren Sicherheit. Wir sind täglich rund um die Uhr erreichbar und garantieren schnelle Hilfe auf Knopfdruck. Servicenummer: 0800 88 11 220 (gebührenfrei) Anzeigen Klein gestartet, schnell gewachsen: Als sich die Kundenkartei füllte, hat Chri- stian Kretzmann (Foto links) sein Rehazentrum im Unioncarree von 400 auf 560 Quadratmeter erweitert. Der Hoeschpark war und ist auch eine Stätte des Sports. Eine Sport- art allerdings gibt es dort nicht mehr. (Frage 5). Pläne, sich sportlich zu betätigen, gab es auch für den Gasome- ter auf Phoenix-West. (Frage 3) Wer sein eigener Chef sein will, muss Chancen nutzen. Wie Christian Kretzmann. Der junge Kaufmann erkannte früh das Potenzial des Uni- onviertels und gründete dort mit Rehamed sein eigenes Fachzentrum für Physiotherapie, Ergotherapie und medizinische Fitness. GEWERBEMIETER PHYSIOTHERAPIE Immer in Bewegung „ „Es geht nicht um Muskelaufbau oder eine Steigerung der Ausdauer, sondern um eine bessere Beweglichkeit“ “ DORTMUND QUIZ Anzeige 23 22 DOGEWO21 Mietermagazin Ausgabe 04 /2017

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