Mietermagazin 04/2017

Kundendienstbüro Elke Hirsch Tel. 0231 8640520 elke.hirsch@HUKvm.de Huckarder Str. 356 44369 Dortmund Mo.–Fr. 9.00–13.00 Uhr Mo., Di., Do. 15.00–18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Kundendienstbüro Heiko Kronsbein Tel. 0231 92527502 heiko.kronsbein@HUKvm.de Brackeler Hellweg 108 44309 Dortmund Mo.–Fr. 9.00–13.00 Uhr Mo., Di., Do. 15.00–18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Was auch immer Sie im Leben vorhaben, wir von der HUK-COBURG sorgen für den passenden Versicherungsschutz. Bei unseren Lösungen sind nicht nur Haus, Auto oder Altersvorsorge sicher, sondern auch die besten Konditionen zum günstigen Preis. Erfahren Sie mehr über unsere ausgezeichneten Leistungen und unseren Service und lassen Sie sich individuell beraten. Wir sind gerne für Sie da. Sie machen das Beste aus Ihrem Leben. Wir aus Ihrem Schutz. Anzeige Wenn Langfinger im Urlaub zuschlagen Der eigene Hausrat ist auch außer Haus versichert – Was im Ernstfall zu beachten ist Die Koffer sind gepackt und der Wetterdienst meldet Traumwetter amUrlaub- sort. Was soll einem da im Urlaub die Laune verderben? Doch leider schüt- zen auch die schönsten Wochen des Jahres nicht vor Langfingern. Wer ein- mal im leer geräumten Hotelzimmer gestanden hat, weiß wie schnell die Ur- laubslaune verflogen sein kann. Die HUK-COBURG rät, einen kühlen Kopf zu behalten. Die Hausratversiche- rung schließt in der Regel eine weltweit gültige Außenversicherung mit ein, die schützt in erster Linie gegen Einbruchdiebstahl und Raub. Einbruchdieb- stahl heißt: Ein Dieb bricht entweder gewaltsam die Tür eines Hotelzimmers oder einen im Zimmer stehenden Schrank auf. Von Raub spricht man, wenn einemmit Gewalt etwas weggenommen wird. Hat ein Dieb das Zimmer aus- geräumt, genügt es nicht, den Schaden seiner Versicherung zu melden: Die Polizei am Urlaubsort muss eingeschaltet werden. Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht allein auf das Hotelzimmer: Wird das Auto z. B. auf einer Urlaubsfahrt kurzfristig in der Tiefgarage eines Hotels geparkt und aufgebrochen, ist der Hausrat auch hier mitversichert. In einigen Fällen gilt diese Regelung auch für Fahrzeuge, die im Freien geparkt werden.Da jedoch nicht alle Unternehmen diesen Schutz gewähren,bringt ein Blick in die Bedingungen oder das Gespräch mit demVersicherer Gewissheit. Zudem beschränkt sich der Versicherungsschutz nicht allein auf gängige Haushaltsgegenstände: Auch eigene Kanus, Ruder-, Falt- und Schlauchboo- te sowie die dazugehörigen Motoren sind mitversichert. Selbst Flugdrachen und Surfgeräte werden ersetzt, wenn sie verschwinden. Vorausgesetzt na- türlich, dass auch sie durch Einbruchdiebstahl oder Raub entwendet wurden. DemVersicherungsschutz sind jedoch Grenzen gesetzt: In der Regel liegt die Obergrenze bei maximal vierzig Prozent der Versicherungssumme, höchs- tens jedoch 25.000 €. Da der Versicherungsschutz mittlerweile von Unter- nehmen zu Unternehmen variieren kann, sollte jeder, bevor er in den Urlaub startet, sich bei seiner Versicherung erkundigen, wie der individuelle Schutz ausschaut. D en Dudelsack, so heißt es oft, liebt man oder hasst man. Dazwischen geht meistens nichts. Die eigen- willige Wucht des Instruments erlebte Klaus Droste erstmals während einer zehntägigen Schottlandreise, die auch zur berühmten Militärparade „Military Tattoo“ in Edinburgh führte. Die klang- gewaltigen Dudelsackspieler, genannt „Piper“, beeindruckten den Dortmunder nachhaltig. Schon auf der Rückreise reif- te der Plan, selber pfeifen zu lernen. Sei- ne Frau Sabine war skeptisch.„Mit 48 ein Musikinstrument lernen? Du kannst noch nicht mal Noten“, merkte sie an. Aber Klaus Droste ließ sich nicht abbringen und meldete sich i n de r Mu - sikschule an. „Was muss ich mitbringen?“, fragte er den Kursleiter. „Spaß. Und Durchhaltevermögen“, so die Antwort.„Das Dudelsackspielen lernt man nicht in vier Wochen.“ Klaus Droste hatte Geduld und übte sich in der Spieltechnik. Um aus einem Dudel- sack Töne zu bekommen, bläst der Spieler zunächst den Sack auf, der mit drei Flöten verbunden ist. Wenn er aufgepustet ist, er- zeugt er einen Dauerton. Der Luftvorrat im Sack sorgt dann dafür, dass der Spieler zwi- schendurch Luft holen kann. Während er auf der Flöte die Melodie spielt, drückt er mit dem Arm auf den Sack. Die Kunst da- bei: Das Verhältnis zwischen Pusten und Drücken muss stimmen. Das Notenlesen ist erst einmal zweitrangig – denn der Du- delsack hat nur neun Töne. Nach einem Dreivierteljahr war Klaus Droste aus dem Gröbsten heraus. Es war Zeit für einen eigenen Dudelsack. Keine kleine Investition – ein vernünftiges In- strument gibt es ab 900 Euro aufwärts. Schottische Lebensart im Dortmunder Norden: Ihre karierten Kilts tragen Klaus und Sabine Droste zu Hause normalerweise nicht – bei Auftritten mit ihrer Band „United Ruhr Pipes and Drums“ gehört die Uniform für den Dudelsackspieler und die Trommlerin hingegen dazu. DOGEWO21-MIETER SABINE UND KLAUS DROSTE Ein kleines Stück Schottland E l e k t r o t e c h n i k • Wohnungsmodernisierungen • Neubauinstallationen • Sprech- und Videoanlagen • Elektro-Nachtspeicheranlagen • Reparaturdienst Kieferstraße 26 • 44225 Dortmund (Hombruch) Telefon 0231/79 22 05-0 • Fax 0231/79 22 05-19 Installations- und Planungsbetrieb des Europäischen Installationsbus Von der Kleinstreparatur bis zur Komplettsanierung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Adam Nickel GmbH Bauunternehmen Solmstr. 24 · 44359 Dortmund · Tel. 0231/333620 · Fax 0231/332873 · Mobil 0172 52 77 466 info@adam-nickel.de · www.adam-nickel.de Anzeigen Insgesamt zwei Jahre übte Klaus Droste im An- fänger- und Fortgeschrit- tenenkurs. Dann fehlte der Musikschule der Piper-Nachwuchs, der Kurs wurde aufgelöst. Den Dudelsack in die Ecke zu stellen,war jedoch keine Option: In einer Kleingartenwirtschaft gründeten die übrig gebliebenen Spieler im No- vember 2006„United Ruhr Pipes and Drums e.V.“. Dudelsackspieler aus Dortmund, Herne, Werne, Herten und Bochum schrieben sich auf die Fah- ne, fortan die Bekanntheit schottischer Musik und Lebensart im Ruhrgebiet zu fördern. Nun zog auch Sabine Droste nach. Nachdem sie ihren Mann eine Weile zu den Proben beglei- tet hatte, tat sie sich mit drei anderen „Spie- lerfrauen“ zusammen. „Es lag nahe, dass wir uns an die Trommeln wagten, denn die gehören schließlich auch zu einer schottischen Band.“ So entstand in der Dortmunder Nordstadt eine richtige „Pipe Band“, die in der Tradition schot- tischer Spielmannszüge mit Dudelsäcken und Schlagwerk besetzt ist. Der militärische Hin- tergrund spielt bei den Ruhrpott-Pfeifern keine Rolle – allein der Spaß zählt. „Keiner von uns hatte Ahnung vom Trommeln, es galt das Motto learning by doing“, erinnert sich Sabine Droste. Die Trommlerin einer be- freundeten Band erteilte den Neulingen eini- ge Unterrichtsstunden, und so wuchs zusam- men, was zusammen gehört: Pipes and Drums. Inzwischen hat die Band zahlreiche Auftritte bei privaten und öffentlichen Feiern hinter sich. Regelmäßig steht unter anderem der Waldgot- tesdienst in Eving auf dem Programm. Dabei ist die Band nicht nur klangstark, sondern auch ein Hingucker: Zur Uniform gehört neben dem blau-grün karierten Kilt eine Jacke, verzierte Kniestrümpfe und Schuhe, die über den Fuß- knöcheln nach oben geschnürt werden, sowie das „Sporran“ genannte Täschchen.Ein echtes Highlight im Bandkalender sind die Spiele des schottischen Fußball-Nationalteams in Dort- mund. „Dann treffen wir uns mit den schot- tischen Fans, die immer hochrangige Dudelsack- spieler dabei haben, auf dem Alten Markt. Ein Riesenspaß“, freut sich Sabine Droste. Zurzeit ist „United Ruhr Pipes and Drums“mit zehn bis zwölf Spielern unter- wegs. Bei einer Lautstärke von rund 120 Dezi- bel, die ein Dudelsack produziert, sind sie un- überhörbar. „Das Üben in der Wohnung fällt al- so mit Rücksicht auf die Nachbarn aus“, sagt Klaus Droste. Seit 1998 wohnt das Paar im DO- GEWO21-Haus in der Immermannstraße 31. Die Polizistin und der DSW-Angestellte gehörten zu den ersten Mietern, die in die neu entstan- dene „Papageiensiedlung“ auf demGelände der ehemaligen Straßenbahn-Werkstatt zogen. Be- sichtigen konnten Klaus und Sabine Droste ih- re neue Wohnung damals nur auf dem Papier. „Wir haben den Vertrag unterschrieben, bevor die Häuser standen “, erinnert sich Klaus Droste. In der knapp 80 Quadratmeter großen Maiso- nette-Wohnung mit Balkon fühlt sich das Paar rundum wohl. „Es ist ruhig, der Umgang unter den Nachbarn ist nett und man hat viele Mög- lichkeiten, abends auf einen Spaziergang oder auf ein Getränk wegzugehen.“ Im Sommer sind es außerdemnur ein paar Schritte bis zum„Pro- beraum“ – einmal wöchentlich treffen sich die Pfeifer und Trommler an der Musikmuschel im Fredenbaumpark. Auch wenn Klaus und Sabine Droste nicht regel- mäßig ins Land der Pipes and Drums reisen – die schottische Lebensart ist ihnen ins Blut ge- gangen. Den Kilt zu tragen, fühlt sich für Klaus Droste ganz normal an. „Der gehört eben dazu“, meint er. Nur die ewige Frage nach dem Darun- ter, die nerve inzwischen doch, sagt er. Schottische Lebensart: Bei der Band „United Ruhr Pipes and Drums“ haben Sabine und Klaus Droste ihr musikalisches Zuhause gefunden. Ihr eigentliches Zuhause haben sie in der DOGEWO21-Wohnung am Fredenbaumpark. „ Was muss ich mitbringen?“, fragt Klaus Droste. „Spaß. Und Durchhaltevermögen “ 9 8 DOGEWO21 Mietermagazin Ausgabe 04 /2017

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