Mietermagazin 01/2018

Steigende Einwohnerzahlen führen zu neuen, kompakten Wohnquartieren in Ge- stalt hochgeschossiger Häuser. In Scharn- horst, Wambel, Wickede und Löttringhau- sen entstehen erste Großsiedlungen auf der „Grünen Wiese“. Mit dem Richtfest für einen achtgeschossigen Neubau an der Stipskuhle in Wambel feiert die DGW 50 Jahre nach ihrer Gründung die baldige Fer- tigstellung ihrer 16.000sten Wohnung. D ortmunds Wohnungsmarkt hat sich von einem Vermieter- in einen Mietermarkt ge- wandelt. Das Überangebot führt zu Leerständen. Der Schwerpunkt der Tätigkeit verlagert sich auf Sanierung und Großmodernisierungen wie etwa rund um Gneisenau-, Mallinckrodt- und Scharn- horstraße in der nördlichen Innenstadt. Mit der mehrheitlichen Übernahme durch die Dortmun- der Stadtwerke wird die DOGEWO in ein finanz- starkes, kommunales Unternehmen eingebettet. M odernisierungen und der Umbau zu altengerechten Wohnungen in großem Stil begleiten die Neuausrichtung der DO- GEWO21 zu einemmodernen Dienstleister. Das Unternehmen baut Kindergärten für die Stadt, bietet Mietern Betreuung und Beratung in Nachbarschaftsagenturen und Service-Bü- ros und fördert mit Maßnahmen zur Wärme- dämmung, Regenwasserprojekten, einem Pel- let-Heizkraftwerk, Sonnenkollektoren und Geothermie (Warmwasserversorgung aus der Erdwärme) die ökologische Nachhaltigkeit. Zeiten 2000–2018 1980–2000 1960–1980 1945: Der Krieg ist zuende, rund ein Drittel des Bestandes sind beschädigt oder zerstört. Doch die Menschen blicken nach vorn: Brautpaar in der Düsseldorfer Straße. ngsbau uchstraße/ 2008: Das Hochhaus an der Heiligegar- tenstraße 27 mit 102 Wohnungen. Rund 1,4 Mio. Euro hat DO- GEWO in die Moder- nisierung investiert. 2015:Modernisiertes Wohnhaus mit Sonnenkollektoren am Burgring 4/6 in Mengede. DOGEWO21 beteiligt sich an der Kampagne „Dortmund wohnt bunt“ für Toleranz und Vielfalt. 15

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