Mietermagazin 03/2018

Abbildung zeigt Sonderausstattung. 44145 Dortmund · Evinger Str. 20–24 · Tel. 0231/31 72 75-0 59368 Werne · Lünener Str. 41 · Tel. 02389 / 98 40-0 44532 Lünen · Viktoriastr. 73 · Tel. 02306 / 2 02 03-0 59379 Selm · Kreisstraße 92 · Tel. 02592 / 9 34-0 59348 Lüdinghausen · Seppenrader Str. 17 · Tel. 02591/7979-0 www.opel-rueschkamp.de Franz Rüschkamp GmbH & Co. KG Kraftstoffverbrauch in l/100 km innerorts/außerorts/kombiniert/CO 2 -Emission in g/km kombiniert/Effizienzklasse: 6,7/4,6/5,4/126/D. Irrtum/Zwischenverkauf vorbehalten. Angebot als Kurzzeitzulassung. 1 Leasingbeispiel der Opel Leasing GmbH, für die wir als ungebundener Vertreter tätig sind: Laufzeit 36 Monate, Leasing-Sonderzahlung 0€, effektiver Jahreszins 1,99%, gebundener Sollzins 1,99%, Gesamtfahrleistung 15.000 km (+Freigrenze 2.500 km), zzgl. 990€ Überführungskosten, Gesamtkreditbetrag 13.035€, voraussichtlicher Gesamtbetrag 2.700€. Corsa R-BLACK-Line 1.2 51 kW (70 PS) 3-Türer mit R-BLACK-Paket, Indigo Blau, Klimaanlage, Infotainmentsystem mit Bluetooth Audio Aux In Adapter, Tagfahrlicht, Zentralverriegelung/Funk, City-Modus, ColorVerglasung, 6x Airbags, Berg-Anfahr-Assistant, ESP Plus , TC Plus , RDKS, Isofix, elektrische Außenspiegel, elektrische Fensterheber, u.v.m. NUR BEI RÜSCHKAMP: EXKLUSIVES SONDERKONTINGENT CORSA BLACK- LINE OHNE ANZAHLUNG MONATLICHE RATE 1 75 € Anzeige B ernd Buchner war wohl län- ger nicht demHimmel so nah wie bei der DOGEWO21-Mie- terveranstaltung zum Jubiläums- jahr 2018, als er zu den Gewinnern gehörte, die in den Genuss einer Führung auf dem Skywalk Phoenix-West kamen. Links die rostigen Riesen der ehemaligen Hochöfen, rechts die Neubauten der Unternehmen aus dem Bereich der Mikro- und Nanotechnologie – Buchner nimmt also die Vergangen- heit und die Zukunft der Stadt in den Blick und befindet bereits nach dem ersten Schritt auf den etwa 30 Me- ter hohen Steig, der sich oberhalb der Gichtleitung windet: „Schön.“ Das freute Öffentlichkeitsarbeite- rin Regine Stoerring, die die Mie- ter im Namen von DOGEWO21 be- grüßte, und Anja Hecker-Wolf von Dortmund-Tourismus wusste, dass ihr ein Termin bevorstand, der an diesem schwülwarmen Nachmittag zumindest ansatzweise die dump- fe Hitze nachempfinden ließ, die die Stahlarbeiter im Dunstfeld der Öfen oft jahrzehntelang täglich spürten. Hermann-Diedrich Piepenstock (mit dem 1841 Dortmunds Stahlge- schichte begann), Elias-Trasse (über die das Stahlwerk Phoenix-Ost mit dem Flüssigstahl versorgt wurde), Konverter (ein Ofen, in demRoheisen durch Zuführung von Sauerstoff der unerwünschte Kohlenstoff entzogen wurde, weil erst dann aus sprödem Eisen biegsamer Stahl werden kann) waren nur drei von vielen Vokabeln, die Hecker-Wolf nutzte, um ihr Publi- kum mit der Geschichte des Stahls vertraut zu machen. Das wissen im- mer weniger, schließlich sind seit dem Erlöschen des letzten Hoch- ofens 20 Jahre vergangen.„Mein Va- ter war noch Schweißer auf Hoesch“, sagt Jörg Kujat,„aber der ist damals auch schon zur Stadtverwaltung ge- wechselt.“Vorbei mit der Generatio- nenfolge, „denn ich bin auch bei der Stadt gelandet“. Langsam steigt die Gruppe über ei- ne Treppe in Richtung Hochofenspit- ze. Etwa mittig gelegen der Führer- stand, über den die „Hunte“ (so et- was wie Loren) mit demEisenerz und anderen Rohmaterialien über einen Schrägaufzug bis hoch zur Gicht- bühne gezogen wurden. Darunter der Schlund des Hochofens, der alles aufnahm, um sein 2000 Grad heißes Süppchen zu kochen. „Interessant zu hören, wie das hier abgegangen ist“, so Hans-Jürgen Bohr, der mit Jeannette Salihi gern Industriedenk- mäler besucht. „Nach dem Abstich war der Himmel rot“, erinnert sich Salihi, „die Engel backen Plätzchen, das haben wir zuhause immer da- zu gesagt.“ Das sind Kindheitserin- nerungen, für Werner Seppendorf ist das alles noch viel präsenter. Der 76-jährige hat 50 Jahre als Montage- schlosser gearbeitet. „Ich war für Reparaturarbeiten auf sämtlichen Werken hier in der Gegend – und im- mer wieder auch für ein paar Wochen hier auf Phoenix“, erzählt er. Er wird für Anja Hecker-Wolf so etwas wie ein Erklärungspartner. Unterwegs auf dem Phoenix-Skywalk Auf dem früheren Stahlwerksgelände Phoenix-West lassen sich Zukunft und Vergangenheit mit einem Blick erfassen. Vor allem aus der Vogelperspektive. Der Skywalk („Himmelsgang“) auf dem früheren Hochofen bietet Besuchern ein völlig neues Dortmund-Panorama, über das sogar Studentinnen aus Peking staunen. Dortmund auf hohem 12 DOGEWO21 Mietermagazin

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