Mietermagazin 04/2018

Anzeigen Malerfachbetrieb Schwamborn · Raum & Farbe · Bozener Straße 15 · 44229 Dortmund Tel. 0231 / 941 77 67 · Mobil 0160 / 444 810 3 info@maler-schwamborn.de · www.maler-schwamborn.de Wir sind Ihr zuverlässiger Partner in allen Fragen zur Gestaltung Ihrer TRäume ! Wir arbeiten zügig, pünktlich und gewissenhaft. A uch im abgelaufenen Jahr 2017 haben sich die Einwohnerzah- len in Dortmund erhöht. Mit einem Plus von insgesamt 600 Neubürgern fiel das Wachstum allerdings ge- bremster aus als in den Jahren zu- vor.Noch Ende 2016waren es knapp 4600 neue Einwohner. Dortmunds Wohnungsmarkt steht auch weiter- hin unter Druck. Einen kleinen Sprung nach vorn hat die Stadt bei den Neubau- zahlen hingelegt. Rund 2000 Woh- nungen müssten nach Angaben der Stadt jährlich gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Tatsächlich sind 2017 insgesamt 1475 Woh- nungen fertiggestellt worden,darun- ter 280 öffentlich geförderte. Unter dem Strich ist die Fertigstellungs- quote gegenüber 2016 (1016 Neu- bauten) um rund 45 Prozent gestie- gen. Einen leichten Rückgang hin- gegen verzeichnet der städtische Wohnungsmarktbericht bei den Baugenehmigungen. Ihre Zahl ist von 1794 auf 1623 gesunken. Das entspricht einem Minus von rund 9,5 Prozent. Zum Vergleich: In ganz Nordrhein-Westfalen sind die Ge- nehmigungszahlen um 21,1 Prozent in den Keller gerutscht. Eine allzu großeAuswahl habenMie- ter auf demWohnungsmarkt zurzeit nicht.Erst recht,da das Reservoir an leerstehendenWohnungenweiterhin zu klein ist:Gerade 5800Wohnungen warenEnde2017nicht vermietet,die Leerstandsquote (Leerstand länger als sechs Monate) fällt mit 1,8 Pro- zent viel zu gering aus. Als üblich und für einen ausgeglichenen Woh- nungsmarkt normal sehen Fachleu- te eine Leerstandsquote von rund 3 Prozent. Dazu passt, dass die Men- schen weniger oft umziehen als zu- vor:2017 gab es inDortmund 72Um- züge pro 1000 Einwohner. 2012 wa- ren es noch 80, vor 10 Jahren 82. Das knappe Angebot auf dem Woh- nungsmarkt treibt die Mieten wei- ter in die Höhe. Für Bestandswoh- nungen sind sie seit 2013 umrund 20 Prozent gestiegen;von 5,50 Euro/qm imSchnitt auf zuletzt 6,62 Euro/qm. AuchdieNettokaltmieten für neu ge- baute Wohnungen sind nach oben gegangen: 2013 lagen sie im Mittel- wert bei 9,78 Euro/qm, Ende 2017 waren es 10,50 Euro/qm. Woran es in Dortmund besonders mangelt, sind preiswerte Kleinwoh- nungen sowie große Wohnungen für Familien. Das macht sich bemerk- bar: 1890 Haushalte waren Ende 2017 auf der Suche nach einer preis- werten und öffentlich geförderten Wohnung. Ende 2016 waren es 1609 Haushalte. Damit hat sich die Zahl derjenigen, die eine geeignete Blei- be suchen, seit 2012 um 45 Prozent erhöht. Ins Gewicht fällt dabei auch, dass der Gesamtbestand an öffent- lich gefördertem Wohnraum Jahr für Jahr sinkt. Ende 2017 befanden sich noch gut 22.300 Wohnungen in der Sozialbindung, d.h., ihre Mieten waren gedeckelt und auch für Men- schen mit weniger großen Einkom- men bezahlbar. Das sind rund 2400 Wohnungen weniger als 2015. Was sich nicht geändert hat:In den aller- meistenHaushalten (155.400) leben Einzelpersonen. Single-Haushalte stellenmit 49,2 Prozent inDortmund die mit Abstand größte Gruppe. Dortmunder Wohnungsmarktbericht Die Mieten sind gestiegen Die Bautätigkeit in unserer Stadt ist gestiegen. 2017 sind in Dortmund mehr Wohnungen fertiggestellt worden als im Vor- jahr. Das ändert nichts daran, dass sich die Mietpreisspirale weiter dreht und die Mieten steigen. Modernisierungsmaßnahmen von DOGEWO21 im Wohnquartier Auf‘m Braut- schatz in Hörde. 11 Ausgabe 04 /2018

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