Mietermagazin 04/2018

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Außenspiegel, el. Fensterheber, u.v.m. OHNE ANZAHLUNG MTL. 2 75 € BAR- PREIS 9.990 € IHR PREIS- VORTEIL 1 4.873 € Anzeige T ausende Bäume hängen voller Äpfel. Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen und Kürbisse komplettie- ren das Angebot, das einen mit Vi- tamin C und anderen Wirkstoffen gut versorgt durch den kommenden Winter bringen soll. Ein ganz früher Gast entert den Hof und fragt vor- sichtig nach: „Kann ich schon Äp- fel pflücken?“ Eigentlich erst ab 12 Uhr, merkt Landwirtin Agnes Mertin an. Es ist keiner zur Hand, der Klaus und Christel Schäfer zu den Bäumen führen könnte, deren Äpfel sie sich ausgesucht haben: Die Sorte „Del- ba“ soll es nämlich sein. „Das ist ein vernünftiger Apfel“, stellt Schäfer si- cher. Aber kein Problem: Ein kurzer Telefonanruf und ein Helfer ist or- ganisiert. Schäfers sind schließlich extra aus Lütgendortmund gekom- men, und auch ihr Obstkorb soll gut gefüllt werden. Das Geschäft erinnert an einen Tan- te-Emma-Laden, und genau das hat Agnes Mertin gewollt. Es ist die Fül- le des Angebots, das einen überfällt, kaum dass man die alte Tür auf- macht. „Die ist als einziges Teil üb- riggeblieben,als dasWohnhaus 1912 abgebrannt ist“, sagt Agnes Mertin. Den Gast erfreut der frische Pflau- menkuchen ebenso wie die vielen verschiedenen Fruchtsaftsorten, die Eier, Kartoffeln, das gesamte Ange- bot bis hin zu Kaffee und Senf. Aber es ist das Obstangebot,das Hof Mer- tin besonders macht. Sie bieten al- lein 14 Apfelsorten an, bei den Erd- beeren sind es sechs – wenn’s gut läuft, bis in den November hinein. Das war nicht immer so. „Wir hatten hier immer einen Ackerbaubetrieb mit Bullenmast“, erzählt sie. Aber ir- gendwann stand ihr Bruder, ein Bau- er Richtung Münsterland, mit einem Wagen voller Erdbeeren vor der Tür und habe gesagt: „Hier, verkauf mal, du hast doch die Kunden vor der Haustür, und du kannst das. Ich hab‘ es gemacht und Spaß dran gefun- den.“ Von ihrem Vorschlag, es selbst mal mit demAnbau von Erdbeeren zu probieren, zeigte sich ihr Mann, der 2012 verstorbene Altbauer Heinrich Mertin, anfangs nicht sonderlich be- geistert. Ihre Reaktion: „Dann mach‘ ich das alleine!“ 1993 war das. Kurzum, sie setzte sich durch:„Mein Mann hat mich dann natürlich unter- stützt – und das gerne“. Einemguten Geschäft widersetzt sich kein Bauer, zumal die Anzahl der Bullen wegen der nahen Wohnbebauung nicht er- höht werden durfte. Mit dem Ergeb- nis, „dass wir inzwischen der größte Obsthof in der Region sind.“Seit dem Tod des Vaters führt Sohn Friedrich den Hof, er baute den Anbau weiter aus.ZumerstenMal findet der Name Mertin im Zusammenhang mit der großen Dortmunder Fehde 1389 sei- nen Niederschlag, als sich die Stadt den Angriffen der Truppen des Kölner Erzbischofs, der Märkischen Grafen und 20 anderer Städte ausgesetzt sah. EinMertin hatte damals verhin- dern können, dass dem Ritter von Grevel Vieh gestohlenwurde.Der nun wieder bot jenemzumDanke an,sich imSchutze der Greveler Burg nieder- zulassen – imGrunde hat die Familie bis heute davon nicht gelassen. Der Duft von Silage liegt in der Luft, aus dem Stall hört man die Bullen, als Dirk Ruhfaut auf den Hof biegt und den Laden betritt. Er wohnt in Münster, arbeitet in Dortmund – und kauft in Grevel ein.„Ich freu‘mich je- Mit dem Konzept der Direktvermark- tung auf demHof liegt LandwirtinAgnes Mertin goldrichtig. 12 DOGEWO21 Mietermagazin Hochsaison für heimische Produkte Erntezeit auf dem Bauernhof Die Kürbisse türmen sich wie orangene Ausrufezeichen und künden vom Herbst, man kann sie von der Hofeinfahrt liegen sehen. Hof Mertin, in Gre- vel an der Bönninghauser Straße 5 gelegen, birst in diesen Tagen vor Obst.

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