Mietermagazin 04/2018

FÜR SIE. MIT HERZ & MEISTERHAND. Hartwig & Schwibbe GmbH | Feldstraße 28-34 | 44141 Dortmund 24h Notruf | Telefon 0231 - 5 75 85 95 | www.hartwig-schwibbe.de Anzeigen Kleistraße 44a · 59427 Unna www.schlüsseldienst-schlang-unna.de Türöffnung 24 h • Einbruchschutz • Reparaturen Tel. 02303 / 779873 K affeeduft hängt in der Luft, Edith Piaf singt - und die Kleider in den Regalen vermitteln mit ihren Farben, mit ihren Mustern die Lebenslust, die Frauen empfinden, wenn sie sich gut geklei- det fühlen.Genau das hat ChristineGevers gewollt. Seit 20 Jahren betreibt sie die Boutique in den Räumlichkeiten von DOGEWO21, gewissermaßen eine Insel im Modemeer der Stadt. Ihre Nische sind Kleider. „Ich beklage mich nicht“, sagt sie lä- chelnd, aber das dürfte untertrieben sein. Einmal im Monat fährt sie nach Paris, besucht Messen und Fabrikanten, kauft ein. Auf der Hinfahrt im Gepäck die Wünsche ihrer oft langjährigen Kun- dinnen, auf der Rückfahrt die neuesten Entwürfe vonmeist kleinen Herstellern. Individualität ist ihr dabei wichtig.„Manche Fabrikanten,mit denen ich zusammenarbeite, haben zumBeispiel gar keinen Onlinehandel“,erklärt sie.Kleine Stückzahlen sind die Folge, „und die Chance, dass eine Kundin von mir auf einer Feier eine Frau trifft, die das gleiche Kleid trägt, ist ziemlich gering“. Die Individualität des Angebots zieht selbstver- ständlich eine Individualität in der Beratung nach sich. Christine Gevers hat lange Jahre drei Bou- tiquen einer italienischenModekette in Dortmund geleitet.„Drei Läden,35 Leute –das hat auch Spaß gemacht“, erinnert sie sich, „aber hier im eigenen Geschäft ist es einfach viel persönlicher.“Was zur Folge hat, dass sie mitunter drei Generationen ei- ner Familie als Kundinnen hat - Oma, Mutter und Tochter. Altersmäßig passt das im Übrigen genau in ihre Angebotspalette. „Ich biete Kleider für 18- bis 80jährige an“,meint sie.Allerdings:„Manmuss Farben und Muster mögen!“ Ebenfalls im Ange- bot sind Strickjacken, Pullis, Hosen und Blusen. Wie gesagt, ein großer Teil ihrer Kundschaft sind Stammkundinnen. „Ich habe aber auch jeden Tag neue Kundschaft im Laden.“ Es spricht sich halt herum. Wenn man es so machen kann, wie man möchte,dann lassen sich die Grenzen für die Früh- jahrs-, Sommer-, Herbst- und Winterkollektion auch verschieben.„Man bekommt bei mir bis Ende Juli beispielsweise noch ein Sommerkleid – oder bis Ende Januar nochWinterware“, erzählt Gevers. Kein Personal, keine Werbung, kein Onlineauftritt und schon gar keine 1a-Lage für ihr Geschäft.„Ich benötige keine Citylage“, da ist sie sicher, „denn mit mehr Laufkundschaft kriegt man das persön- liche Verhältnis zu seiner Kundschaft nicht so hin.“ Es ist nicht selten,dass sie zwei Stunden lang eine Kundin berät. Den Sinn für diesen Stil, eine Bou- tique zu betreiben, wird sie möglicherweise von Zuhause geerbt haben, denn ihre Eltern betrie- ben einen Stoff- undWolleladen. Christine Gevers ist ein 1a-Angebot wichtiger als eine 1a-Lage. Auf die beiden Fenster zur Hohen Straße indes will sie nicht verzichten. Sie braucht sie als Visitenkarten ihres Angebots. Obwohl: „Die Kleider muss man einfach angezogen sehen. Erst dann entfalten sie ihre ganze Schönheit.“ Das „Petit Magasin“ an der Hohen Straße 27 ist nur ein kleiner französischer Sektor in der Stadt. Aber die wenigen Quadratmeter der Boutique reichen aus, um der Le- bensart und der Mode der französischen Nachbarn nachspüren zu können. Gewerbemieter: Boutique „Petit Magasin“ Ein Hauch von Frankreich Klein, aber fein: Im „Petit Maga- sin“Geschäft an der Hohen Stra- ße geht es per- sönlich zu. Christine Gevers besucht regelmäßig Messen und Fabrikanten in Paris. 22 DOGEWO21 Mietermagazin

RkJQdWJsaXNoZXIy NjAxNTI=