Mietermagazin 01/2019

Weicken & Schmidt GmbH · 44139 Dortmund · Rosemeyerstraße 6 · www.weicken-schmidt.de Tapeten Fassadendämmung Werkzeug Bodenbeläge Farben Einweggeschirr, Strohhalme, Wattestäbchen: Geht es nach der Europäischen Union (EU), sol- len Gegenstände aus Plastik, die nur nach ein- maliger Benutzung im Müll landen, in einigen Jahren verboten und weitere Wegwerf-Artikel aus Plastik zurückgedrängt werden. Nach An- gaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) benutzt Deutschland mit 12,6 Millionen Tonnen mehr Plastikprodukte als jedes andere Land in Europa. Beispielsweise würden hierzu- lande pro Jahr 3,6 Milliarden Plastiktüten ver- braucht, die eine „Lebensdauer“ von gerade 25 Minuten hätten. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts, so der Bun- desverband der Verbraucherzentrale (vzbv), wurden weltweit rund 1,7 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr hergestellt – inzwischen sind es mehr als 335 Millionen Tonnen. Probleme für Menschen und Tiere entstehen vor allem, wenn Plastikmüll in der Umwelt lan- det. Bevor der abgebaut wird, vergehen teil- weise mehrere hundert Jahre. Eine im Herbst 2018 veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale hat ergeben: Rund 90 Prozent der Befragten wollen, dass Hersteller und Händler „keine unnötigen Verpackungen“ anbieten“. Immerhin 79 Prozent sprechen sich dafür aus, Plastikprodukte, die nur ein Mal genutzt wer- den können, per Gesetz europaweit zu verbie- ten. Das dauert. Und: Vollständig stoppen kön- nen wir die Plastikflut vermutlich nicht. Mit ein bisschen gutem Willen können wir sie zumin- dest reduzieren. Auch jetzt schon. Das Mietermagazin gibt Ihnen handfeste und praktische Tipps, wie Sie unnötigen Plastikmüll im Alltag vermeiden können. Verpackungen und Einweggeschirr Plastik – was für ein Müll! Plastiktüten, Plastiktaschen, Plastikgeschirr: Plastik ist allge- genwärtig. Dass der Kunststoff erhebliche Fol- gen für die Umwelt hat, ist unbestreitbar. Aus diesem Grunde will die Europäische Union (EU) viele Einwegprodukte aus Plastik künftig verbieten. Bis es soweit ist, vergehen aber noch Jahre. Wir geben Tipps, wie Sie sich der Plastikverbrauch im Alltag schon jetzt wirkungsvoll reduzieren lässt. Es geht ganz einfach. 1 Verzichten Sie auf Einwegtra- getaschen! Egal, ob aus Plastik, Pa- pier oder Biokunststoffen. Die Öko- bilanz solcher Tragetaschen ist ver- heerend. Fragen Sie Ihren Händler stattdessen nach Mehrweg-Trageta- schen. Ambesten, Sie bringen den ei- genen Rucksack oder Einkaufsbeutel gleich von zuhause mit. Sinnvoll sind Stoffbeutel und leichte Taschen aus Polyester. 2 Obst und Gemüse in Plastikfolien oder soge- nannten Hemdchentüten? Bio-Gemüse, das in Plastik- folie eingeschweißt ist? Das muss nicht sein. Gemüse und Früchte haben meist ihre eigene schützende Hül- le und müssen einfach nur gut abgewaschen werden. Äpfel und Birnen können Sie auch ohne Folie aufs Band legen. Für kleinteilige Produkte wie etwa Pilze und Kir- schen empfiehlt es sich, eigene Mehrwegbeutel von zuhause mitzubringen. Verbraucherberater empfehlen kleine Stoffbeutel mit Zugband, die sich auch für wei- tere Produkte wie etwa Brot sehr gut eignen. Foto:@AdobeStock,emiphoto111 Foto:@AdobeStock, RomanMilert Foto:@AdobeStock, Mediagram 6 DOGEWO21 Mietermagazin

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