Mietermagazin 01/2019

D amian Reimann (39), Mieter einer DO- GEWO21-Wohnung in der Hugo-Sick- mann-Straße,strahlt umdieWette.Freund- lich, locker und immer ein Lachen auf dem Ge- sicht. Kein Wunder: Der Strom seiner Kunden zeigt, dass er offenbar alles richtig gemacht hat. Er hat dem Ortsteil Kirchhörde eine neue, klei- ne „Gourmet-Adresse“ beschert: das „Grill Haus by D. Reimann“, eröffnet Mitte September 2018. Den ersten Tag wird er nie vergessen. „Die Kun- den standen Schlange, amEnde war die komplette Ware weg.“ Sein„Grill Haus“ander Kirchhörder Straße 244 (Fo- to unten), außen und innen viel Schwarz,BVB-Fah- ne auf demDach, ist nicht sehr groß. Esmisst rund 25 Quadratmeter, rechter Hand zwei Tische mit Stühlen. Damian Reimann hat es von einem Grie- chen übernommen und für mehrere zehntausend Euro „von A bis Zmodernisiert.“ Die allermeisten Kunden,rund 90 Prozent,nehmen ihre Bestellung mit. Das Aroma von frisch Gegrill- temfüllt denRaumund lässt dasWasser imMunde zusammenlaufen.Das sind nicht einfach nur Ham- burger, Cheeseburger und Bacon Burger, die Dami- an Reimann und seine fünf Mitarbeiter zubereiten. „Bei uns“, sagt der Imbiss-Betreiber, „kommt nur bestes Fleisch auf den Grill und kein Billig-Mist.“ Er schwört auf „Black Angus“, auf Fleisch von aus- tralischen Rindern, die ohne Chemie großgezogen werden. Er besorgt sich das Fleisch von einemLie- feranten aus Düsseldorf.Dass sie auch die Saucen mit eigener Hand zubereiten, merkt Damian Rei- mann nur nebenbei an. Wer seine Currywurst pro- biert, schmeckt es sofort. Eigentlich müsste ir- gendwo in dem kleinen Imbiss ein Schild mit dem Hinweis „Vorsicht, Suchtgefahr!“ angebracht sein. Die „Süchtigen“ kommen werktags mittags um 12 Uhr,wenn das„Grill Haus by D.Reimann“öffnet.Die letzten kurz vor Schluss um21 Uhr. Sonntags star- tet der Betrieb um 14 Uhr, dienstags gönnen sich DamianReimann und seine Crewdiewohlverdiente Auszeit. Die Öffnungszeiten sind das eine – die Ar- beitszeiten das andere. Natürlich stehen Damian Reimann und seineMut- ter, die ihm unter die Arme greift, lange vor dem Eintreffen der erstenKunden imLaden:Das Fleisch will ebenso vorbereitet werdenwie die Saucen und die Salate. Und irgendjemandmuss ja auch die To- maten schneiden. So kommt es, dass Damian Rei- mann, verheiratet, zwei Kinder, sich mitunter län- ger im Imbiss aufhält als zuhause. „In der ersten Woche hab‘ ichmeine Frau kaumgesehen“, sagt er und lacht. Er weiß, dass seine Selbstständigkeit eben auch unbedingten Einsatz erfordert. Den hat er aber auch im vorherigen Berufsleben als Geschäftsführer eines Schaustellerbetriebs zeigen müssen: 28 Buden, die zu unzähligen An- lässen auf- und wieder abgebaut und die ja auch kaufmännisch geführt sein wollen. „Mehr als 20 Jahre“ sei er in dem Geschäft tätig gewesen, sagt Damian Reimann. Und weil er schon immer fand, „dass in Kirchhörde einwirklich qualitätsvoller Im- biss fehlt“, hat er die Chance beimSchopf gepackt und seinen Traum von der Selbstständigkeit real werden lassen. Er sieht es locker:„Wenn‘s am En- de nicht klappt, hab‘ ich eben Pech gehabt.“ Dafür gibt es nicht das geringste Anzeichen. DOGEWO21-Mieter Damian Reimann Nur das Beste kommt auf den Grill Seit zehn Jahren hat er über den Sprung in die Selbst­ ständigkeit nachgedacht. Jetzt ließ DOGEWO21-Mieter Damian Reimann Taten folgen. Das Ergebnis kann man sehen – und vor allem schmecken. Wilhelm Bergmann GmbH Am Remberg 117a · 44269 Dortmund Tel. 41 75 03 · Fax 42 28 93 · www.gws-bergmann.de E-Mail: gwsbergmann@gmx.de HEIZUNG „Wir verwen- den nur bestes Fleisch und kei- nen Billig-Mist“, sagt Grill Haus- Chef Damian Reimann. 8 DOGEWO21 Mietermagazin

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