Mietermagazin 04/2019

Wilhelm Bergmann GmbH Am Remberg 117a · 44269 Dortmund Tel. 41 75 03 · Fax 42 28 93 · www.gws-bergmann.de E-Mail: gwsbergmann@gmx.de HEIZUNG I n kaum einem Land gibt es so vie- le Brandschutzbestimmungen wie in Deutschland. Leider werden vie- le Bestimmungen von Bewohnern in Mehrfamilienhäusern aus Unacht- sam- oder auch aus Bequemlichkeit oft selber unterlaufen. Immer wieder stoßen die Rettungskräfte der Feu- erwehr bei Einsätzen in Hausfluren und Treppenhäusern auf Gegenstän- de, die im Brand- und Rettungsfall den Fluchtweg versperren, Stolper- fallen darstellen oder selber zu ei- ner gefährlichen „Brandlast“ wer- den. „Treppenhäuser sind der erste Fluchtweg, sie müssen unbedingt frei gehalten werden“, sagt André Lüddecke, Sprecher der Dortmunder Feuerwehr. Mit der Brandschutz-Initiati- ve „Freier Flur für Ihre Sicherheit“ möchte DOGEWO21 jetzt die Sen- sibilität der Mieter schärfen. „Wir möchten deutlich machen, dass beispielsweise Schuhregale, Tep- piche, Hausrat, Fahrräder oder Blumenkübel im Treppenhaus, Hausflur oder vor dem Wohnungs- eingang nichts verloren haben und deshalb entfernt werden müssen“, sagt Kerstin zur Horst, Leiterin Un- ternehmenskommunikation bei DOGEWO21. Gleiches gelte für auf Dachböden oder Gemeinschaftsflä- chen „geparkte“ Gegenstände wie ausrangierteMöbel,Matratzen, Kof- fer sowie jedweder Hausrat. Auch Kinderwagen,Rollstühle undRollato- ren dürfen nur imHausflur abgestellt werden, wenn geeigneter Platz vor- handen ist und die Flucht- und Ret- tungswege nicht versperrt werden. Was genau steckt nun hinter der Ak- tion „Freier Flur für Ihre Sicherheit“? Ab Herbst werden Mitarbeiter von DOGEWO21 im Rahmen eines Pilot- projektes bei ihren routinemäßigen Hausbegehungen gezielt auf Gegen- stände achten,die auf Dachböden,in Fluren undTreppenhäusern nichts zu suchen haben. Beim Auffinden sol- cher Gegenstände werden sie von DOGEWO21-Mitarbeitern mit einem gut sichtbarenHinweis versehen,mit demdieMieter aufgefordert werden, die Gegenstände innerhalb von zwei Wochen zu entfernen. Nach Ablauf der Frist erfolgt eine Kontrollbegehung durch DOGEWO21. Sofern Mieter der Aufforderung zum Entfernen nicht nachgekommen sind, werden die Gegenstände im Auftrag von DOGEWO21 durch eine Firma ent- sorgt oder ggf. eingelagert. In diesen Fällen erhält der Mieter ein Schrei- ben von DOGEWO21, in demalle wei- teren Schritte erklärt werden.„Sollte die Beauftragung von Fremdfirmen erforderlich sein, muss der Mieter damit rechnen, dass die Kosten auf ihn umgelegt werden“, sagt Kerstin zur Horst. In dringenden Fällen so- wie bei Fragen stehen die Servicebü- ros von DOGEWO21 gern für weitere Auskünfte zur Verfügung. Übrigens: Sie können sich über die Brandschutz-Initiative auch in einem rund 20 Sekunden-Kurzclip im Inter- net informieren. Der von DOGEWO21 produzierte Clip ist ab Herbst sowohl auf der Homepagewww .dogewo21.de als auch auf Youtube zu sehen. Initiative für Brandschutz Sicherheit im Hausflur Kinderwagen, Schuhschränke, Fahrräder: Im Treppenhaus abgestellte Gegenstände können zur ernsten Gefahr werden. Im Brandfall versperren sie Flucht- und Rettungswege. Zudem können sie selber zu „einer Brandlast“ werden und Bewohner gefährden. Mit einer Brandschutz-Initiative hält DOGEWO21 nun konsequent dagegen. ENTSORGUNG DORTMUND Sie möchten Ihre ausrangierten Gegenstände wie Möbel, Matratzen, Teppiche, Fahrräder oder Fernseher loswerden? Kein Problem: Einfach einen Termin mit der Entsorgung Dortmund (EDG) vereinbaren. Sie ist für Transport und fachgerechte Entsorgung zuständig. Kontakt: Tel.: 02 31/91 11 11 1 E-Mail: info@edg.de Brandlasten wie Kartons, Schuhregale oder Schirmständer haben imTreppenhaus nichts zu suchen. In einem von DOGEWO21 produzierten Clip schlüpft ein Darsteller in die Rolle eines Feuerwehrmannes und erläutert die Spielregeln. 15 Ausgabe 04 /2019

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