StadtWohnen - Mietermagazin 01/2020

Einen guten Draht zu uns haben ist einfach. Wenn Sie den Weg zu uns wählen können. So flexibel und individuell wie unsere Beratung sind auch unsere Servicedienstleistungen. Mehr Informationen erhalten Sie unter: sparkasse-dortmund.de SB-Service Mobile Beratung Mobile-Banking/ S-App Geld-Express Telefon-Banking Digitales Beratungs-Center Persönlich vorOrt Online-Banking Berater-Chat/Online- Video-Beratung A llein die Datenbank der lokalen FreiwilligenAgentur, die die An- gebote bündelt und als Anlauf- stelle für Interessierte fungiert, hält 450 Träger mit etwa 1600 Angeboten vor. Sich ehrenamtlich zu engagieren, liegt im Trend: Eine Erhebung des Deutschen Zentrums für Altersfra- gen kommt zu dem Ergebnis, dass sich 43,6 Prozent der Wohnbevöl- kerung ab 14 Jahren in Deutschland freiwillig für Mensch und Natur ein- setzen. Das entspricht fasf 31 Milli- onen Menschen. Karola Jaschewski hat allen Grund zur Freude. „Prinzipiell ist das In- teresse an Ehrenarbeit gestiegen, das belegen die Zahlen“, so die Ge- schäftsführerin der Freiwilligen- Agentur. Von zugereisten Studenten, die die Stadtgesellschaft kennenler- nen wollen, über Mittvierziger, de- ren Kinder aus dem Haus sind bis zu Ruheständlern, die sich noch fit ge- nug fühlen, um sich sinnvoll einzu- bringen, reicht die Liste. „Mal sind es Leute aus verantwortungsvollen Jobs, die gesellschaftlich sichtbar bleiben wollen“, erzählt Jaschews- ki, „manchmal kommt aber auch je- mand und sagt: ,Meine Frau hat mich geschickt, ich soll mich mal nützlich machen…‘“ Für jeden ist etwas dabei:„Wir haben ein großes Spektrum für Leute mit den unterschiedlichsten Interessen und Fähigkeiten“, meint sie. Der Techni kraum der Ri car- da-Huch-Realschule an der Prinz- Friedrich-Karl-Straße: Es ist eine Menge los im Repair-Café, dessen Mitarbeiter das Motto „Reparieren statt wegwerfen“ hochhalten und wo es darum geht, defekte Alltagsge- genstände zu erhalten – einschließ- lich Fahrräder. Madeleine Doynstee packt ei- nen 30 Jahre alten Schwib- bogen wieder ein, von dessen 14 Glühlampen vier nicht funktio- nieren. Einfach wechseln, denkt der Laie. Nicht so einfach, befindet der Ehrenamtliche R. Vollmer, die habe er nicht parat, zu alt. Aber er hat ihr den Typ Glühbirne aufgeschrie- ben, den sich die Rentnerin nun im Fachhandel besorgen kann. Ehren- amtler Werner Mohr hat zuletzt ei- nen Staubsauger repariert: „Da war das Saugrohr zu, sonst nix.“ Etwas schwieriger ist das Problem, das Achim Leischner lösen muss. Der ehemalige Maschinenbauingeni- eur nimmt einen Schraubendreher, um das Gehäuse eines Kassetten- recorders zu öffnen. Marlies Dicke- weed (83) ist gekommen, um ihn re- parieren zu lassen. „Wahrscheinlich Bandsalat“, stellt sie fest, und dass sie das Gerät dringend brauche, weil sie nach den Tonbändern turne. „Es kommen schon kuriose Sachen zusammen“, stellt Annette Sinni- gen-Schmude vom Seniorenbüro fest, das mit der Nachbarschaftsin- itiative Kaisern das Repair-Café or- ganisiert. „ Wir haben ein großes Spektrum für Leute mit den unterschiedlichsten Interessen und Fähigkeiten „Wir haben ein Spektrum für Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten“, sagt Karola Jaschewski, Leiterin der FreiwilligenAgentur. Repair-Café Tel.: 0231 / 50 29 690 www.kaisern.de Nachbarschaftsinitiative Kaisern  Forts. nächste Seite 13 www.dogewo21.de

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