Fensterstern selber basteln

Gastbeitrag von Alexandra Kryaneva

Selbstgebasteltes mag ich generell sehr gerne! Wenn wir ein Geschenk für einen lieben Menschen benötigen, versuche ich deshalb oft, mit den Kids kreativ zu werden. Es muss nichts Spektakuläres sein. Aber eine Kleinigkeit, die nicht aus einem Laden stammt, sondern mit viel Liebe gemacht wurde, bringt einfach mehr Freude. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es natürlich ganz viele Sachen, die ihr selbst machen könnt – von Plätzchen bis zu Dekorationen für Zuhause.

In diesem Jahr haben wir uns für Fenstersterne entschieden. Die kennt ihr bestimmt auch: Wir kleben sie ans Fenster und wenn von draußen Licht auf sie trifft, leuchten sie wunderschön. Beim Martinsbasar an unserer Schule habe ich festgestellt, wie beliebt sie sind – am Ende waren fast alle ausverkauft.

Die Sterne werden wir bereits zum ersten Advent an unsere Familie und Nachbarn verschenken. So sorgen sie von Anfang an für eine schöne Stimmung in der Adventszeit.

In diesem Beitrag findet ihr eine Anleitung für einen Stern mit 16 Zacken. Das geht ganz einfach und das Ergebnis mag ich sehr. Viel Freude beim Basteln – ob für euch selbst oder als Geschenk! 

Was Ihr für einen Stern braucht:

  • Transparentpapier in euren Lieblingsfarben
    Ich nehme meist ganze Rollen, denn aus denen lassen sich mehr Sterne machen als aus bereits geschnittenem Papier. (Folia von Bringmann kann ich empfehlen) 
  • Klebestift
    Wichtig ist, dass ihr keine flüssige Klebe nehmt, sondern einen Stift.
  • ein scharfes Messer (es geht auch eine Schere)
  • Lineal und Bleistift
  • doppelseitiges Tesafilm

Wer statt Fotos lieber bewegte Bilder sehen möchte: Ich habe ein Reel vorbereitet, in dem ich den Stern Schritt für Schritt bastle – da werden die einzelnen Handgriffe besonders deutlich.

Und so geht’s:

  1. Das Transparentpapier vorbereiten: Wir benötigen ca. 9 cm breite Streifen. Messt die Breite an der oberen und der unteren Seite des Papiers vom Rand ab, macht dort mit dem Stift Markierungen, faltet es entsprechend und zerschneidet es mit einem scharfen Messer längs der Falte. Es geht auch mit einer Schere, aber mit einem Messer wird die Kante finde ich schöner. Diesen langen Streifen faltet ihr anschließend in der Mitte und zerschneidet ihn – und anschließend noch einmal. So bekommt ihr vier Streifen, die alle 9 cm breit und jeweils etwa 17,5 cm lang sind. Da der Stern 16 Zacken hat, brauchen wir insgesamt auch 16 solcher Streifen. Also macht ihr das Ganze viermal.
  2. Ein Streifen = eine Zacke: Bei den Streifen faltet ihr die Ecken mehrmals nach innen. Auch wenn das Prinzip ganz einfach ist, lässt es sich trotzdem eher umständlich erklären. Schaut am besten auf die abgebildeten Fotos – dann versteht ihr es sofort! Am Schluss habt ihr 16 Zacken, die an einer Seite breiter sind und an der anderen etwas schmaler zulaufen.
  3. Jetzt wird geklebt: Das breitere Ende der Zacke bildet den späteren Mittelpunkt des Sterns, die schmalere läuft nach außen und bildet die Strahlen. Dafür legt ihr eine Zacke auf eure Arbeitsfläche, nehmt eine weitere und macht auf die eine Hälfte des breiteren Endes etwas Klebe mit dem Klebestift. Diese Fläche drückt ihr anschließend im richtigen Winkel auf die eine Hälfte des breiteren Endes der liegenden Zacke. Diesen Schritt wiederholt ihr mehrfach und klebt so Zacke an Zacke. Dabei empfehle ich, in eine Richtung – zum Beispiel im Uhrzeigersinn – vorzugehen, damit es nachher einheitlich aussieht. So klebt ihr immer weiter, bis ihr wieder bei der ersten Zacke ankommt. Die letzte schließt dann quasi den Kreis und wird auf beide benachbarten Zacken geklebt (siehe Foto). Fertig ist der Stern! 
  4. Aufhängen: Den Stern könnt ihr mit doppelseitigem Tesafilm ans Fenster kleben. Falls ihr ihn aufhängen wollt, könnt ihr auch in eine der Spitzen ein Loch machen und einen Faden hindurchziehen.

Viel Freude beim Kreativ-Sein, beim Verschenken oder beim Betrachten eures Sterns!


Autorin

Alexandra Kryaneva

Bloggerin aus und über Dortmund sowie darüber hinaus


Blog: www.ichwohnehier.com