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28 neue Ladepunkte für E-Autos

DOGEWO21 und DEW21 bauen gemeinsam öffentliche Ladeinfrastruktur in Dortmunder Wohnquartieren aus

Zwei Männer stehen an einer E-Ladesäule und halten die Ladestecker in den Händen. (v.l.) Haben die erste E-Ladesäule in einem DOGEWO21-Wohngebiet offiziell in Betrieb genommen: Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer DEW21, und Samuel Šerifi, Sprecher der Geschäftsführung DOGEWO21.

In Benninghofen können Elektroautos ab sofort direkt im Wohnquartier geladen werden: An der Albinger Straße 3 ist die erste geplante Ladesäule in Betrieb gegangen. Weitere Anlagen werden im Projektverlauf auch in anderen Stadtteilen, z. B. an der Gevelsbergstraße 145 und der Aplerbecker Straße 381, installiert. Damit startet die praktische Umsetzung einer umfangreichen Kooperation zwischen DOGEWO21 und DEW21 zum Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur auf DOGEWO21-Flächen. 

Die neue Ladesäule hat zwei Ladepunkte, die jeweils über eine Leistung von 50 Kilowatt verfügen. Damit lässt sich ein durchschnittliches Elektroauto in etwa 45 bis 60 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Die Ladepunkte sind öffentlich zugänglich und können damit von Mieterinnen und Mietern ebenso genutzt werden wie von Besucherinnen und Besuchern des Quartiers.

„Attraktives Wohnen bedeutet heute mehr als eine gute Wohnung. Auch die Infrastruktur im direkten Wohnumfeld trägt entscheidend zur Wohnqualität bei“, erklärt Samuel Šerifi, Sprecher der Geschäftsführung von DOGEWO21. „Mit den neuen Ladepunkten ergänzen wir unser Wohnungsangebot um einen wichtigen Baustein moderner Quartiersausstattung und schaffen gemeinsam mit DEW21 wohnortnahe Lademöglichkeiten für Elektroautos. Neben unseren Investitionen in die Wärmewende ist das ein weiterer wichtiger Schritt, um unsere Quartiere zukunftsfähig aufzustellen."

Für die neue Ladeinfrastruktur wurde die vorhandene Parkplatzfläche an der Albinger Straße neu geordnet. Die bisherigen Glas- und Papiercontainer wurden entfernt; auf der frei gewordenen Fläche entstanden zusätzliche Stellplätze. Gleichzeitig konnten die neuen Ladepunkte in die bestehende Parkplatzstruktur integriert werden. 

Ausbau auch in anderen Stadtteilen

Insgesamt sollen in der ersten Projektphase 14 DOGEWO21-Standorte mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. Geplant sind 28 Ladepunkte an 14 E-Ladesäulen. Die Standorte liegen in verschiedenen Dortmunder Stadtteilen, unter anderem in Aplerbeck, Eving, Wambel und Wickede. Der Ausbau erfolgt in drei Stufen und soll bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Perspektivisch soll das Konzept auf mindestens 10 weitere DOGEWO21-Standorte ausgeweitet werden.

„Die Zusammenarbeit mit DOGEWO21 zeigt, wie kommunale Unternehmen gemeinsam einen konkreten Beitrag zur Mobilitätswende leisten können“, sagt Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer bei DEW21. „Für uns ist entscheidend, dass in Dortmund ein bedarfsgerechter Mix aus verschiedenen Ladeangeboten entsteht. Die öffentliche Ladeinfrastruktur in Wohngebieten spielt dabei eine zentrale Rolle, denn sie verschafft auch E-Autofahrer*innen ohne eigene Wallbox einen einfachen Zugang zur Elektromobilität.“ 

Auch das Laden und Bezahlen ist unkompliziert möglich

Das Laden kann unter anderem über die fahr-E LadeApp von DEW21 sowie über Roaming-Angebote und Ladekarten anderer Anbieter bezahlt werden. Auch Nutzerinnen und Nutzer ohne App oder Kundenkonto können die Ladepunkte über das Ad-hoc-Laden per QR-Code und Kreditkarte nutzen. Weitere Bezahlmöglichkeiten sind geplant.