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Erfolgreiches Geschäftsjahr für DOGEWO21

DOGEWO21: Geschäftsjahr 2025

Die Geschäftsführung von DOGEWO21 steht im Innenhof des Kundenzentrums und schaut freundlich in die Kamera Samuel Šerifi und Sabrina Rahne blicken als neue Geschäftsführung bei DOGEWO21 gemeinsam auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück.

Mit dem Geschäftsbericht 2025 gibt das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO21 Einblicke in das sehr erfolgreiche Geschäftsjahr: 
https://www.dogewo21.de/geschaeftsberichte

Das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 hat mit 13,1 Mio. € (Vorjahr 9,9 Mio. €) nach Steuern den besten Jahresüberschuss der Unternehmensgeschichte erzielt. Im Bilanzzeitraum hat das Unternehmen insgesamt rd. 57,0 Mio.€ in den Wohnungsbestand investiert, davon 20,1 Mio. € für energetische Maßnahmen und 22,2 Mio. € für den Erhalt der Wohngebäude. 

„Das Jahr 2025 war für DOGEWO21 ein Jahr des Übergangs und klarer Weichenstellungen. Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung verbinden wir Kontinuität mit dem Anspruch, notwendige Entwicklungen entschlossen voranzutreiben. Für uns gilt es, Klimaschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität so zusammenzubringen, dass wir auch künftig verlässlich und zukunftsfähig handeln können. Wir bieten weiterhin bezahlbaren Wohnraum und bleiben für unsere Mieterinnen und Mieter ein verlässlicher Partner“, erklärt DOGEWO21-Geschäftsführerin Sabrina Rahne.

Bezahlbarer Wohnraum und faire Mieten bei DOGEWO21

Die durchschnittliche Bestandsmiete lag 2025 bei 6,56 €/m² (Vorjahr 6,36 €/m²). Für preisungebundene Wohnungen wurden im Schnitt 6,87 €/m² (Vorjahr 6,63 €/m²) gezahlt, für preisgebundenen Wohnraum 5,42 €/m² (Vorjahr 5,39 €/m²). Die Neuvermietungsmiete lag durchschnittlich bei 7,47 €/m² (Vorjahr 7,20 €/m²) und damit deutlich unter dem Dortmunder Durchschnitt von 8,97 €/m² (Vorjahr 8,59 €/m²). 

Mietanpassungen erfolgten auf Basis des Anfang 2025 veröffentlichten Dortmunder Mietspiegels. Die Durchschnittsmiete im DOGEWO21-Wohnungsbestand stieg um rd. 3,1 %, während die Mieten stadtweit um 4,4 % zunahmen. 

Zum 31. Dezember 2025 umfasste der Wohnungsbestand wie im Vorjahr 16.403 Wohneinheiten (WE). Rund 19 % (3.061 WE) waren öffentlich gefördert oder unterlagen einer Preisbindung.

Die Bestandsmieten bei DOGEWO21 lagen zu rd. 81 % im niedrigen Preissegment, einschließlich aller öffentlich geförderten Wohnungen: 

  • Niedriges Preissegment (bis 7,50 €): 13.337 Wohnungen (davon öff. gef.: 3.061 Wohnungen)
  • Mittleres Preissegment (7,50 bis 10,00 €): 3.021 Wohnungen
  • Oberes Preissegment (über 10,00 €): 45 Wohnungen

 

Leerstand so niedrig wie nie

Der Leerstand blieb mit 1,05 % (Vorjahr 1,07 %) unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Die Fluktuationsquote sank auf 6,57 % (Vorjahr 6,83 %).

Wohnraumschaffung

Im Geschäftsjahr 2025 startete DOGEWO21 mit der Umsetzung des geplanten Neubauprojektes „Am Sattel“ in Huckarde. Dort entstehen 12 öffentlich geförderte Wohnungen. Zusätzlich wurden durch Dachgeschossaufstockungen in Aplerbeck vier weitere öffentlich geförderte Wohnungen geschaffen. Beide Projekte werden im Laufe des Jahres 2026 bezugsfertig. 

„Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch. Voraussetzung für mehr Neubau ist, dass Bauen wieder wirtschaftlich darstellbar wird – durch einfachere und effizientere Bauweisen sowie verlässliche Rahmenbedingungen und Förderkulissen“, so Samuel Šerifi, Sprecher der Geschäftsführung.

DOGEWO21 investiert in Klimaschutz und Bestandsverbesserung 

Zur Verbesserung der Gebäudeenergieeffizienz wurden 2025 überwiegend Maßnahmen in Aplerbeck, Benninghofen, Eving und Sölde umgesetzt. Auch das DOGEWO21-Verwaltungsgebäude in der südlichen Innenstadt wird seit 2025 energetisch modernisiert. Zu den Maßnahmen zählen u.a. die Umstellung von Heizungsanlagen von Gas auf Luftwärmepumpen, Fassaden- und Geschossdeckendämmungen sowie Fensteraustausch. In der Evinger Märchensiedlung wurden zudem im gesamten Quartier Balkone ergänzt, um die Wohnqualität weiter zu steigern.

Auch in den nächsten Jahren wird DOGEWO21 unverändert in den Erhalt und die Verbesserung des Wohnungsbestandes investieren. Zusätzlich sollen Maßnahmen zur Klimaresilienz umgesetzt werden, darunter Gründächer, PV-Anlagen und Ansätze zur „Schwamm-Stadt“.

„Wir verfolgen konsequent das Ziel, unseren Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral umzubauen. Hierfür setzen wir auf die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung durch Luftwärmepumpen sowie den Anschluss geeigneter Bestände an die Fernwärme. Der Erfolg dieser Transformation hängt jedoch wesentlich vom Ausbau der Strom- und Fernwärmenetze in den Quartieren ab“, erklärt Samuel Šerifi, Sprecher der Geschäftsführung.

Ausbau digitaler Infrastruktur und E-Mobilität

Der im Jahr 2024 begonnene Glasfaserausbau für die rund 2.500 Häuser im Bestand wurde 2025 gemeinsam mit den Kooperationspartnern DOKOM21 und Telekom fortgesetzt. Ziel ist der Anschluss möglichst aller Wohnungen an das Glasfasernetz bis spätestens Ende 2030. Zusätzlich soll zusammen mit DEW21 das Angebot an E-Ladesäulen in den Quartieren ausgebaut werden, um der steigenden Nachfrage, dort wo es machbar ist, nachzukommen.

Bild: DOGEWO21/Schaper