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DOGEWO21 setzt auf innovative Heizungslösung

Energy Unit 2.0 – Nachhaltige XL-Heizzentrale in Hacheney

Drei Männer stehen vor der offenen Tür einer Container-Heizzentrale. Gelungene XL-Premiere in Dortmund – Neue modulare Heizzentrale bei DOGEWO21 in Hacheney (v.l.): Markus Schramm (Geschäftsführer Alois Müller), Thorsten Baude (Key Account Manager Wohnungswirtschaft bei Vaillant) und Samuel Šerifi (Sprecher der Geschäftsführung bei DOGEWO21)

Die Wärmewende braucht praktikable Lösungen – und genau hier setzt DOGEWO21 mit einem neuen Pilotprojekt an: In der Glückaufsegenstraße in Dortmund-Hacheney sorgt ab sofort die Energy Unit 2.0, eine externe Heizzentrale, für eine klimafreundliche Wärmeversorgung von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 20 Wohnungen.

Die Besonderheit der Lösung liegt im kompakten Aufbau. Die komplette Heizzentrale ist in einem XL-Container untergebracht, der hinter den Gebäuden aufgestellt wurde. Im Inneren arbeiten sechs Luft-Wasser-Wärmepumpen, ergänzt durch die gesamte Steuerungs- und Regeltechnik sowie die notwendigen Wasserspeicher. Kellerräume für eine neue Heizungsanlage waren somit nicht erforderlich – ein entscheidender Vorteil bei Bestandsgebäuden.

Auch die Umstellung selbst verlief zügig: Der Wechsel von der Gaszentralheizung auf das neue Wärmepumpensystem konnte innerhalb kurzer Zeit umgesetzt werden, sodass die Mieterinnen und Mieter nur wenige Stunden auf ihre Heizung verzichten mussten. Da die Wärmepumpen im Container integriert sind, bleibt der Schallpegel niedrig. Damit eignet sich das System zum Betrieb auch in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung.

Dekarbonisierung als Aufgabe
Neben der praktischen Umsetzung überzeugt die Anlage durch ihre hohe Energieeffizienz. In Verbindung mit dem geplanten Einbau neuer Fenster im Jahr 2026 verbessert sich die energetische Einstufung der Gebäude deutlich – von Energieeffizienzklasse F auf B. Für DOGEWO21 ist das ein weiterer Baustein, um den eigenen Wohnungsbestand in Dortmund Schritt für Schritt klimaneutral aufzustellen.

„Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele und unterstützt die langfristige Dekarbonisierungsstrategie unseres Unternehmens. Wir verstehen die Energiewende nicht bloß als Verpflichtung, sondern auch als Gestaltungsaufgabe, die wir mit innovativen und technisch gut durchdachten Lösungen, wie hier mit der Energy Unit 2.0, umsetzen möchten“, erklärt Samuel Šerifi, Sprecher der Geschäftsführung bei DOGEWO21.

Bundesweit ist DOGEWO21 das erste Wohnungsunternehmen, das diese kompakte XL-Systemlösung der Unternehmen Vaillant und Alois Müller in Betrieb genommen hat. Mit rund 2.500 Häusern im Bestand gestaltet das Unternehmen aktiv die Abkehr von fossilen Energieträgern – durch den verstärkten Einsatz von Luft-Wärmepumpen, den Ausbau von Nah- und Fernwärmeanschlüssen sowie umfassende energetische Modernisierungen.

Stabile Förderbedingungen notwendig
Damit diese Transformation im großen Maßstab gelingt, braucht es aus Sicht des Unternehmens verlässliche politische Rahmenbedingungen. Samuel Šerifi betont: „Es braucht eine stabile und langfristige Förderkulisse, gesetzliche Vorgaben müssen vereinfacht und verschlankt werden, damit wir als Wohnungsunternehmen Planungssicherheit für Investitionen haben, um mittels solcher Projekte den CO2-Ausstoß im Wohnungsbestand zu reduzieren und die Klimaneutralität bis 2045 erreichen zu können.“

Info: Mit rund 16.400 Wohnungen zählt DOGEWO21 zu den größten kommunalen Wohnungsanbietern und bietet mehr als 40.000 Menschen in Dortmund ein Zuhause.

Foto oben: DOGEWO21/Schaper